Und das Gute daran: wir können den Wandel selbst gestalten #digitalisierung

Von | 27. März 2017

Alle mal kurz Luft anhalten. Die Welt geht vielleicht doch nicht unter.

Es ist meiner Meinung nach völlig irrelevant, wieviele Jobs in Zukunft wegfallen könnten. Erstens kommmt es anders als man denkt. Zweitens ist Digitalisierung längst Realität, warum warten? Und drittens habe ich nichts dagegen einzuwenden, wenn schwere, stupide und sinnfreie Arbeit wegfällt bzw. abgegeben wird. Es ist gut, wenn Maschinen uns unterstützen.

Im Gegenteil, ich bin froh und freue mich für diejenigen mit, die durch Digitalisierung betroffen sind (und das dürften so ziemlich alle unter uns sein). So viel kreatives Potenzial und Energie, die durch den Wegfall alter Tätigkeiten frei wird und für wichtigere Dinge genutzt werden kann. Themen, die für uns in Zukunft wichtiger sind brauchen frische Energie. Denn wir werden eher Moderatoren und Mentoren brauchen als Lastwagenfahrer, eher verständnisvolle Vermittler und Kundenversteher als Steuerberater, eher Produktdesigner als den einfachen Mediziner. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Je stärker eine Fabrik automatisiert wird, desto schwieriger lassen sich Störungen erkennen und beheben – und die gibt es immer. Die Fabrik braucht also nicht weniger, sondern besser qualifizierte Arbeiter, die trotz automatisierter Abläufe noch durchblicken. Quelle

Und wenn es keine Jobs mehr gibt, dann heißt Beschäftigung halt anders. Irgendwas ist immer zu tun. Der Mensch ist ein rastloses Wesen. Und wenn nicht, einfach mal innehalten und über sich und die Welt nachdenken. Dafür kann in Zukunft auch mehr Zeit zur Verfügung stehen.

Ich frage mich oft: Was haben denn so viele Menschen Angst vor der Zukunft, vor ihren Möglichkeiten und eigenen Potenzialen? Die Zukunft steht uns offen! Ich freue mich riesig auf die kommende Zeit. Natürlich müssen wir uns bewegen, das geht nicht von alleine. Das haben Menschen vor hunderten Jahren getan, das können wir auch. So ist das Leben.

Die Automatisierung der Fabrik ist kein Automatismus. Sie lässt sich gestalten.

In diesem Sinne. Bleibt hungrig, bleibt tollkĂĽhn.