Sonstiges

Unangenehme Fremd-Beschallung (III)

Und erneut ein Beispiel aus der Praxis, wie man es nicht machen sollte:

Erst letztens habe ich im ICE ein Handy-Telefonat zwangsweise verfolgen dürfen. Dem einen Satz des Telefonierenden "... nein du störst nicht, ich bin im Zug" würde ich definitiv widersprechen. Auch wenn ich weiß, dass er nicht mir oder den Mitreisenden galt, sondern dem Gesprächspartner. Jedenfalls sehr unpassend, wie ich finde. Machen sich Telefonierer überhaupt keinen Kopf, in welcher Umgebung sie ihre Privatgespräche abhalten?

Und nein, die eigenartigen Aufkleber, die im Bahnwagen zahlreich mit eindeutiger Symbolik ein "Pssst" andeuten (zu sehen ist ein Kopf und ein Zeigefinger vor dem Mund), sind selbstverständlich dazu da, von jedem Fahrgast individuell ausgelegt zu werden.


Wider die Wachstumsrichtung

Das Leben geht seltsame Wege. Das muss sich auch dieser Baum gedacht haben, als er - sicher schmerzhaft - seitwärts verbogen wurde.

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Bei einem Spaziergang kann einem viel begegnen, man muss nur hinsehen. Aber wozu soll das gut sein? Gewaltausbruch, Stärkebeweis, Kunst?


Ein wohliges neues Jahr!

So, endlich ist in der Blogwelt ein wenig Neujahrsruhe eingekehrt und ich kann euch jetzt ganz allein ein frohes neues Jahr wünschen. Auch wenn es schon ein paar Tage alt ist haben wir trotzdem noch nicht 2009. Nehmt euch am besten nichts neues vor, sondern macht die alten Vorsätze erst einmal fertig, sofern ihr überhaupt welche hattet.

Bleibt aber bitte so wie ihr seid und macht das Jahr nicht aussergewöhnlicher als es ist. Für mich kann ich sagen, dass die letzten Monate sich nicht unbedingt wiederholen müssen, zumindest was die zugestopften Tage angeht. In dem Sinne blicke ich froh in die kommenden Wochen und freue mich auf jede einzelne davon - online oder offline.


Das Radio und die Programmqual (II)

Es reicht. Ich kann und will es nicht mehr hören. Radio am frühen Morgen und dieses Reingequatsche in die laufenden Lieder, die erst ein paar Sekunden angespielt wurden. Das ist ein Kündigungsgrund. Ausreichend, um zumindest diesem Sender den Rücken zu kehren. Das ist Folter für die Ohren, zumindest für meine. Ich fühle mich zudem schmerzlich an meinen Beitrag vor ein paar Monaten erinnert: "Das Radio und die Programmqual".

Nur wie soll es jetzt weitergehen? Gerade morgens mag ich für den Start in den Tag etwas Musik hören. Ich sollte meine Macht als Kunde nutzen und mich nach Alternativen umsehen: andere Radiosender, neue Technik (z.B. über Funk aus dem Wohnzimmer) oder Internetradio.


Vorweihnachtliche Überraschung

Horch was kommt von draußen rein, ein Päckchen mit viel Sachen, fein. Hmm, was mag denn wohl da drinnen sein?

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Ein paar Minuten vorsichtiger Annäherung später dann ein interessanter Hinweis: Das zarte Papier einer auserwählten Frauenzeitschrift schützt den wertvoll verborgenen Inhalt. Nein, dass lenkt nicht ab, sondern steigert die Vorfreude auf den Kern. Das ganze kommt jetzt schon einer Zelebrierung gleich, so wie ich das Päckchen nach und nach aufmache.

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Eine weihnachtlich aussehende Schachtel - ich spüre, dass ich ganz nah dran bin. Und da sind sie: auserwählte Exemplare genüsslicher Backkunst. Wie gut, dass ich heute schon gefrühstückt habe. Ich könnte ansonsten nicht für den langen Erhalt dieser Packung garantieren.


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