Bin ich ein egoistischer Leser und Nachbarblogger?
Was der Robert da meint ist mir in den letzten Monaten ebenfalls bei mir und der Blogosphäre im allgemeinen aufgefallen: "Blog alone: Vom egoistischen Leser und Nachbarblogger". Aber eher unterschwellig. Schön, dass er das jetzt mal anspricht und in Worte fasst.
Ich habe nachgedacht. Ich selbst nehme mich nicht aus, hätte viel mehr auf anderen Blogs kommentieren und auch hier in meinem Blog mehr verlinken können - keine Frage. Das ist immer auch eine Kosten-/Nutzenbetrachtung. Teils waren es Themenengpässe oder einfach mal keine Lust. Soweit so gut.
Ganz so egoistisch kann ich nun aber wieder nicht sein, sonst hätte ich überhaupt kein Feedback hier und ich denke der ein oder andere würde Feedback von mir auf seinem Blog vermissen. Einzelkommentare und Pingbacks gab es definitiv. Und allein dass ich diesen Beitrag schreibe und auf Roberts Blog und Beitrag verlinke, zeigt, dass ich auch andere Blogs nicht nur lese sondern auch "verarbeite".
Das mag jetzt etwas rechtfertigend klingen. Teilweise ist es das auch, ja. Aber mir liegt es am Herzen, Roberts Gedanken zu unterstützen und zu zeigen, dass es hier nicht ganz so trübe aussieht. Und was tun meine egoistischen Bloggernachbarn dagegen? Euch ist es doch egal, oder?
Wie könnte Roberts Beispiel der 10x verlinkten Blogs unterander in der Praxis aussehen? Formen von Blogparaden oder Karnevals, Umfragen etc. sind bekannt. Zufällig habe ich gerade im letzten Beitrag zur PGP-Aktion viele Links gesetzt auf Teilnehmer früherer Zeiten. Überhaupt scheint die PGP-Aktion ein gutes Thema zu sein, welches diskutiert und vor allem weitergetragen wurde.
Ein positives Beispiel. Aber habe ich auch ein negatives? Hm, es gibt Zeiten, in denen ich als Leser egoistisch herangehe, lediglich konsumiere und einfach weiterziehe. Der ein oder andere Beitrag wurde nicht mit Quellen oder Ideen-Herkunft gekennzeichent. Auch das gibt es hier.
Ich bin immer noch am nachdenken. Ein spannendes Thema.
PS: Was ihr von diesem Artikel und meinen Ausführungen denkt, interessiert mich nicht die Bohne. Also nutzt auf keinen Fall die Kommentarfuntion am Ende des Beitrages. Es könnte zu Störungen im Gleichgewicht des Blogs und der egoistischen Blogosphäre führen. Ich habe euch gewarnt!
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Schlagworte: Blogosphäre, Blogs, Egoismus, Kommentare, Leser
Weiterführende Artikel zu diesem Thema:
- “Diese Copy&Paste-Kultur muss man einfach vermeiden.” – Interview mit key von keyblog.de
- Usability und was ein Blog dazu beitragen kann
- Mit Leser-Feedback zu mehr Usability im Blog
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am 8. April 2011 @ 09:18
Hey, ich mache hin und wieder einfach Blogvorstellungen, desweiteren versuche ich nun einmal die Woche die Beiträge zu verlinken die ich am besten in meinem Feedreader fand...
Bei dem Kommentieren muss ich dir Recht geben, ich lese oft und viel mit dem Reeder vom iPad, gute Beiträge markiere ich mir zwar, doch zum kommentieren kommt es dann oft nicht mehr...