Management der Blogartikel – bei mir mit WordPress

Von | 21. M├Ąrz 2016

WordPress
WordPress kann allerhand, es hat sich die letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Was geblieben ist (das ist die Kernidee von WordPress) ist die Funktion, Blogartikel zu pr├Ąsentieren. Und wie kommen die auf die Plattform? Durch Schreiben und Ver├Âffentlichen. Bis dahin allerdings kann es Unterschiede geben, wie der Blogger das Schreiben und Managen handhabt.

WordPress bringt alles mit

WordPress war von Anfang an eine Art Cloudl├Âsung, also zentral gehostet und mit Verf├╝gbarkeiten hinterlegt. Warum also nicht gleich darin arbeiten? Ich verwalte meine Plugins direkt in WordPress, selbst das Theme kann ich ├╝ber die Weboberfl├Ąche anpassen. Dass die Beitr├Ąge auch in WordPress direkt verwaltet werden (schreiben, ├Ąndern, l├Âschen), liegt also nahe. Das setzen von Links, das aufh├╝bschen der Artikel mit Bildern und der letzte Schliff eines Artikels vor dem Ver├Âffentlichen – all das passiert im Backend von WordPress.

So handhabe ich das seit meinem ersten Artikel hier im Blog, seit ├╝ber 9 Jahren. Mir ist bisher nicht in den Sinn gekommen, Artikel auf anderen Plattformen oder lokal auf dem PC vorzufertigen. Das umkopieren w├Ąre schon ein Schritt zuviel.

Blogartikel verwalten

Vielleicht w├╝rde das etwas anders, wenn ich mein Ideenmanagement umstellen w├╝rde. Das sammeln von hilfreichen Links und Informationen im Netz, die ich sp├Ąter noch zu einem Blogartikel verarbeiten m├Âchte. Ich kann mir vorstellen, die daf├╝r aufgenommenen Notizen zentral mit einem anderen Tool als WordPress zu verwalten. Das schreiben der Blogartikel selbst wohl eher nicht.

Eine vern├╝nftige und aktuelle Datensicherung vorausgesetzt, gibt es noch einen guten Grund weniger, das schreiben von Artikeln auszulagern. Meine Datenbank wird gesichert und regelm├Ą├čig aufger├Ąumt. Bilder in den Beitr├Ągen liegen auf dem Server (/wp-content/uploads) und werden ├╝ber die Filesicherung zus├Ątzlich lokal auf dem PC vorgehalten, f├╝r den Fall der F├Ąlle. Eine weitere Ablage und damit Sicherung bedarf es meiner Meinung nach nicht. Die m├╝sste ja zus├Ątzlich verwaltet werden. Was wiederum weiteren Speicherplatz ben├Âtigt.

Ist meine Vorgehensweise normal, oder k├Ânnte ich das noch anders und effektiver gestalten? Wie ich ├╝berhaupt auf das Thema „WordPress und Artikel-Management“ komme? Gefragt hat die CodeB├Ąckerei, an deren Blogparade ihr noch bis zum 01.04. teilnehmen k├Ânnt. Eure Meinung interessiert mich allerdings auch so…

Bild von simplu27

8 Kommentare zu “Management der Blogartikel – bei mir mit WordPress

  1. Frank (Duerrbi)

    Unter Windows nutzte ich zeitweilig den Windows Live Writer. Der hatte sich ├╝ber die XMLRPC-Schnittstelle mit dem Blog verbunden und konnte somit die Kategorien, das Design und Schlagworte abrufen, so dass man offline den kompletten Artikel bereits vorschreiben konnte und eine realistische Vorschau auf den Entwurf hatte.
    Unter Mac OS X habe ich noch nichts ad├Ąquates im kostenlosen Bereich gefunden.

    Ansonsten schreibe ich Artikel auch ├╝ber die WordPress-App auf dem iPhone oder iPad vor und mache den Feinschliff dann am Rechner ├╝ber die WordPress-Plattform.

  2. stef Moderator

    Frank, das stimmt. Danke f├╝r deinen Hinweis, die Schnittstelle hatte ich fast vergessen. Ich selbst nutze sie nicht (mehr), habe sie sogar deaktiviert.

    Auf dem iPad wollte ich Artikel nicht vorschreiben, da hatte ich die WordPress-App kurzzeitig genutzt. Das war mir alles zu klein und fummelig mit dem Display, gerade f├╝r lange Texte. Ich nutze lieber die volle Desktop-Breite. ­čÖé

  3. Yoon (Saftfibel)

    Hallo stef,

    ich kann gar nicht genau sagen warum, aber ich schreibe meine Artikel immer in Word und versehe da zum Beispiel Zwischen├╝berschriften auch schon mit html tags.
    Wenn ich damit fertig bin, lass‘ ich die Rechtschreibpr├╝fung einmal dr├╝ber laufen und dann copy+paste ich das ganze Ding in WordPress.

    Dann wei├č ich dass der Text soweit fertig ist und ich nur noch den Titel, Kategorie etc bearbeiten muss.

    Ich kann echt nicht sagen warum, aber direkt in WordPress selbst hab ich noch keinen ganzen Satz formuliert.

    1. stef Moderator

      Das ist bemerkenswert, Yoon. Aber gut, wenn du damit zurecht kommst. Warum nicht?

      W├Ąre mir pers├Ânlich wie gesagt ein paar Schritte zu viel, extra HTML-Tags und so.

      1. Frank (D├╝rrbi)

        Also Word w├Ąre bei mir sicherlich nicht die erste Wahl f├╝r das Verfassen von HTML-Texten. Das ist so als wenn man fr├╝her (so Ende der 90er) Word oder Microsoft Frontpage f├╝r das Erstellen von Webseiten verwendet h├Ątte.
        Auf eine Liste von 1-10 w├╝rde Word von mir die 11 bekommen ­čśë Sei’s drum, jeder nach seiner Façon

        Auf dem iPad schreibe ich Artikel auch nur von unterwegs aus vor, z.B. in der Bahn. Einige Artikel ├╝ber unsere Ausfl├╝ge sind somit bereits auf der Heimfahrt entstanden, als die Eindr├╝cke noch frisch im Ged├Ąchtnis waren. Dank einer andockbaren Tastatur (*), die sich meine Frau f├╝r das iPad gekauft hat, ist das Tippen alles andere als fummlig.

        *) http://de.anker.com/product/98AP9804A-BTGMA

        1. stef Moderator

          Du hast recht. Eine mobile Tastatur erleichtert dabei ungemein. Wenn man sie stets mit sich f├╝hrt. ­čÖé

    2. Eddy

      Jedem das Seine, aber falls Du noch offen daf├╝r bist Gewohnheiten zu durchbrechen und dem Schreiben innerhalb von WordPress noch eine Chance zu geben:
      Ich kann Dir (und nat├╝rlich jedem anderen, der die Formatierung innerhalb von WP furchtbar findet) das Plugin „TinyMCE Advanced“ (falls Du es nicht bereits kennst) w├Ąrmstens empfehlen. Damit hast du die M├Âglichkeit in WordPress selbst mit Hilfe von ann├Ąhernd Word-m├Ą├čigen erweiterten Funktionen deinen Text zu formatieren. Dort kannst du n├Ąmlich deine Headings und sogar auch Tabellen ganz easy in den Text einf├╝gen, eben so wie man es von Word kennt.

      Gr├╝├če,
      Eddy

      1. stef Moderator

        Ah, ist generell interessant. Danke f├╝r den Tipp an dieser Stelle.
        Wenn auch f├╝r mich nicht notwendig. Mir gen├╝gen die Standard-Bordmittel von WordPress bei der Erstellung von Artikeln.

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