Blog-Optimierung mit wpSEO – so sieht meine Konfiguration aus

Von | 31. Januar 2013

Setzt man das WordPress-Plugin wpSEO im Blog ein – und das sollte man durchaus tun – kann man zuerst einmal problemlos mit den vordefinierten Standard-Einstellungen durchstarten. Wer allerdings das beste fĂŒr sein Blog herausholen will, geht ins Detail und optimiert weiter.

In diesem Artikel möchte ich nun darstellen, wie meine eigene wpSEO-Konfiguration aussieht, die dafĂŒr sorgt, dass Suchmaschinen meine Texte und Seiten mögen und sie entsprechend gut positionieren. NatĂŒrlich nur soweit, wie mein Content das grundlegend hergibt. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich habe mich bei den Einstellungen und gesetzten HĂ€kchen vor allem vom Verstand und von meinen eigenen Erkenntnissen bzgl. SEO leiten lassen. Diverse weitere Quellen im Netz taten ihr ĂŒbriges. Es lassen sich vermutlich immer noch andere oder sogar bessere Ergebnisse erzielen.

Durch Tests oder durch ausprobieren könnte die Konfiguration in einigen Teilen auch noch verĂ€ndert werden. FĂŒr mich stellt die hier gezeigte aber die derzeit beste dar.

Konfiguration am lebenden Beispiel

Schauen wir uns nun meine wpSEO-Konfiguration etwas genauer an. FĂŒr Details von einzelnen Einstellmöglichkeiten empfiehlt sich das Hilfecenter auf der Webseite vom Plugin-Autor. Der Link – als Fragezeichen markiert hinter einigen der Optionen – leitet auch direkt auf entsprechende Einzelseiten dorthin.

Die Auswirkungen einzelner Kreuzchen auf „gutes“  SEO und auf die Sichtbarkeit des Blogs nach außen hin sind jeweils Einzelthemen, die hier im Blog oder auch im Internet zahlreich beschrieben wurden. Einfach mal danach suchen.

Die einzelnen Blöcke im kurzen Überblick:

  1. Block „Benutzerdefinierte Felder“
    Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um individuelle Einstellungen im Blog, z.B. die Sichtbarkeit oder Nichtsichtbarkeit einzelner Felder, wenn man einen Beitrag verfasst. Ich selbst nutze die Felder Description, Keywords und Robots, um pro Artikel jeweils eigene Angaben machen zu können.
  2. Block „Seitentitel“
    Hier kommt es vorrangig darauf an, die Titel aller Blogseiten hĂŒbsch und aussagekrĂ€ftig zu machen. Die automatische Generierung ist also immer aktiviert. Individuell je Blog ist die Reihenfolge der Seitentitel zu berĂŒcksichtigen. Und die kann wiederum fĂŒr z.B. Startseite, BeitrĂ€ge oder Kategorien einzeln gesetzt werden.
    Ein paar Platzhalter nutze ich. Die Groß- und Kleinschreibung beachte ich generell und soll im Seitentitel nicht verĂ€ndert werden.
  3. Block „Beschreibung“
    Auch hier erfolgt die automatische Generierung der Metabeschreibung durch das Plugin, bis auf die der Startseite. Hier habe ich die Description manuell vorgegeben und das Textfeld entsprechend befĂŒllt.

    wpSEO Beschreibung

    Klick zum VergrĂ¶ĂŸern

  4. Block „Indexierung“
    Die Robots-Metatags werden ebenfalls automatisch generiert. Der obere Block steht auf „index, follow“ und ab den Kategorien dann auf „noindex, follow“. ZusĂ€tzlich wird Noodp aktiviert und ein Canonical Link fĂŒr jede Webseite erzeugt.
  5. Block „Geschwindigkeit“
    Habe ich bei der empfohlenen Standardeinstellung belassen: „Metadaten automatisch einfĂŒgen, vorhandene Tags ersetzen“.
  6. Block „Erweitert“
    Hier sind bei mir z.B. der SEO-Monitor auf dem Dashboard aktiviert und ich mag die Möglichkeit, fĂŒr jeden eingebetteten Link im Artikel-Editor das „Nofollow“-Attribut setzen zu können (wichtig z.B. fĂŒr Affiliate-Links).

Als weitere Blöcke folgen dann Werkzeuge fĂŒr den Im- und Export aller Einstellungen und die Snippets, die man zusĂ€tzlich definieren kann. Hier habe ich bisher keine in Verwendung.

Einstellungen kompakt

Die oben genannten und gezeigten Einstellungen kann man nun selbst ausprobieren und im eigenen Blog umsetzen. Oder man greift auf Einstellungen zurĂŒck, die andere bereits als positiv eingestuft haben. Eine Art Best Practise.
wpSEO Werkzeuge
Meine hier im Blog verwendete Plugin-Konfiguration (Rechtsklick -> Speichern unter…) – aktuell mit Version 3.0.5 des Plugins – stelle ich hier zum Download und fĂŒr den Import in euer eigenes Blog bereit. Der Import funktioniert Ă€hnlich einfach ĂŒber das Admin-Panel von wpSEO. Die xml-Datei hochladen und mit einem Klick aktivieren. Siehe Block „Werkzeuge“ in den Plugin-Optionen.

Ob meine Konfiguration nun die beste ist, die jemals in einem Blog fĂŒr Umsatz- und Besucherrekorde sorgt, bezweifle ich. Das ist auch gar nicht mein Anspruch. Gern nehme ich aber eure Hinweise und Kritik in den Kommentaren entgegen. Sagt mir, wo ich noch mehr optimieren kann. Bei SEO lernt man ja nie aus.

16 Kommentare zu “Blog-Optimierung mit wpSEO – so sieht meine Konfiguration aus

    1. stef Moderator

      Über das „warum?“ kann man sich streiten. Dazu gibts einige AusfĂŒhrungen im Netz. Einfach mal suchen.
      Ich setze Werbelinks (z.B. nach Amazon oder andere Produktseiten) auf nofollow. Warum sollte die Google z.B. werten?

  1. Frank

    Die gĂ€ngigen Affili-Netzwerke sind Google alle bekannt, Links zu diesen werden automatisch „entwertet“. Trotzdem fordert Google (aka M.C. ;-)) die Webmaster gelegentlich dazu auf, alle Affili-Links auf nofollow zu setzen.

  2. Paul

    FĂŒr meinen Blog hab ich wpSEO ebenfalls im Einsatz. Allerdings hab ich den Block „Erweitert“ bis jetzt kaum beachtet. Das werd ich jetzt wohl Ă€ndern, denn manche Links sind als nofollow wirklich besser gekennzeichnet. Danke fĂŒr den Tipp.

  3. Robert

    Eine gute Sache zur On-Page optimierung! Hochwertige Inhalte sind aber noch immer die allerwichtigste SEO-Maßnahme!

    1. stef Moderator

      Hey Robert. Das sehe ich genauso. Zur On-Page-Optimierung hatte ich ja hier im Blog das ein oder andere Mal was geschrieben.

  4. Thomas Liedl

    Das „Schwierige“ an der SEO-Konfiguration ist, dass VerĂ€nderungen manchmal sehr lange Zeit in Anspruch nehmen bis sie wirklich greifen – in welche Richtung auch immer. Nur wenn es in die falsche Richtung ging wegen verĂ€nderter Einstellungen braucht es wieder genauso lang bis alles wieder „normal“ lĂ€uft.

    Gerade bei diesem mĂ€chtigen Plugin muss man wirklich wissen was man tut. Fremden Einstellung – jetzt nicht explizit Deiner hier – zu vertrauen kann gefĂ€hrlich sein. Nicht jeder Blog ist gleich. Nach der optimalen Einstellung von WPSeo suche ich schon lĂ€nger. Was mich meist wieder bremst ist der o.g. Grund…. es kann nach hinten losgehen.

    Nichts destotrotz ein guter Artikel!

    1. stef Moderator

      NatĂŒrlich, das geht immer weiter mit dem Testen. Man liest hier und dort ĂŒber verbesserte Werte, in dem man x oder y Ă€ndert.
      Aber man muss eine Entscheidung treffen. Die kann man ja berechtigterweise nachtrÀglich Àndern. Fehler passieren. Man muss sie nur erkennen und abstellen.

  5. Szubsa

    Ich benutze das SEO-Plugin von Yoast. Habe ĂŒberall gelesen dass Es so gut sein soll. Beginne jetzt aber zu zweifeln.

    1. stef Moderator

      Hi Szubsa. Das musst du nicht. Schau dir einige Plugins an und vergleiche, welches dir am besten gefÀllt. wpSEO gibt es auch als vollwertige Testversion. Dann kannst du immer noch entscheiden ob ja oder nein bzw. kostenlos oder kostenpflichtig.

  6. Jonas

    Toller Artikel, finde es ja immer interessant wie andere Nutzer mit den tools auf wordpress so umgehen. Da kann man hÀufig noch viel lernen.

    wpSEO ist auch ein wirklich gutes tool, kann ich nur empfehlen.

  7. Jörg B.

    Verwenden fĂŒr unsere Seite eigentlich die gleiche Konfiguration, wobei wir auch die Kategorien indexieren lassen. Ist ein umstrittenes Thema bei dem ich mir nie sicher bin, ob es ĂŒberhaupt einen Unterschied macht. Aber wir sind uns alle einig, dass das beste SEO-Plugin fĂŒr WordPress wpSEO ist. Leicht und bringt alle wichtigen Einstellungen mit sich…

  8. duvar kagidi

    WordPress ist wirklich ausgezeichnet system.Aber warum nicht Worddpress blog bei Google suche an erste seite.

  9. stef Moderator

    Kommt drauf an mit welchem Suchbegriff. Oder verstehe ich die Frage falsch?

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