Lebt dein Blog mit einem alten WordPress-Theme?

Von | 14. September 2011

Ich beschÀftige mich derzeit mit einem wichtigen Blogging-Thema. Jeder Blogger hat es irgendwann einmal, meist sogar öfter im Laufe seines Bloggerlebens. Die Frage ist, ob ein aktuelles und frisches WordPress-Theme irgendwann ein Muss werden kann.

Wenn man ein relativ altes Theme im Einsatz hat kann es ja sein, dass einem (bisher unbekannte) Probleme oder andere Nachteile irgendwann zum Wechsel zwingen. Nach nunmehr ein paar Jahren Einsatz des gleichen Themes hier auf Station 9.111 mache ich mir halt so meine Gedanken.

Aktuelle Themes haben Vorsprung

Welche Vorteile hat denn ein aktuelles WordPress-Theme ĂŒberhaupt zu bieten?
Meine Gedanken dazu als Stichpunktliste:

  1. Die Optik – es sieht einfach mal frischer und moderner aus.
  2. Bessere Handhabung – intuitive Bedienung ist wichtig, die Usability wird erhöht.
  3. Sauberer Code – Integration moderner Web-Standards; Tests und Validierungen bescheinigen dann wieder eine geringe bis gar keine Fehlerrate.
  4. Schlankes Design – unnĂŒtze Code-Schnipsel und Ballast sind entfernt, Performance gewinnt an Bedeutung.
  5. Updates – zumindest bei kostenpflichtigen Themes gewĂ€hrleistet; auch das Backend wird gepflegt und mit Aktualisierungen versorgt.
  6. SEO – BerĂŒcksichtigung von Verlinkung-Standards; die Suchmaschinen-Sichtbarkeit wird verbessert, Crawler und Bots freuen sich.
  7. WordPress Backend – Nutzung von Widgets und diversen Plugins ist möglich, die bei meinem alten Theme z.B. generell nicht gehen.

Ein paar Nachteile möchte ich aber nicht verschweigen. Auch die mĂŒssen berĂŒcksichtigt werden, wenn es um den Wechsel des Themes geht. Ein Wechsel und generell Blog-Änderungen sind immer mit Arbeit verbunden und erfordern Tests und zahlreiche Maßnahmen der Optimierung.

Das neue Theme will und sollte von Grund auf verstanden und sinnvoll genutzt sein. Datensicherung und Einarbeitungsphase nicht zu vergessen. Halbe Sachen bei einem Theme als weithin sichtbarer Blog-Teil können da eher schaden.

Auch der Wiedererkenunngswert (Danke fĂŒr den Tipp an Thom) spielt eine Rolle. Überfahre ich meine treuen Leser mit einem völlig neuem Konzept oder ist es dem alten zumindest angelehnt.

Bei mir wird es nun langsam Zeit fĂŒr ein Wechsel. Und ihr, könnt ihr die obige Liste bestĂ€tigen oder ergĂ€nzen? Vielleicht sogar mit eigenen Erfahrungen, die euch z.B. zu einem Theme-Wechsel gezwungen haben.

PS: Wer eine gute Zusammenstellung freier WordPress Themes sucht, wird z.B. bei Onlinelupe fĂŒndig: 100 Quellen fĂŒr kostenlose (Free) WordPress Themes. Kostenpflichtige werde ich mir ebenfalls anschauen.

Bleibt noch die Möglichkeit, sich von Grund auf optisch neu zu orientieren und das ganze Drumherum individuell gestalten zu lassen. Die Webdesign Agentur Berlin macht beispielsweise solch Webentwickklung professionell. Ist ebenfalls eine Überlegung wert.

22 Kommentare zu “Lebt dein Blog mit einem alten WordPress-Theme?

  1. René

    Oh ja, es ist definitiv ein hoher Aufwand, auch wenn man sich nicht selbst ein Themes erstellt. Da ich die ein oder andere Grafik auch mal selbst erstelle (fĂŒr Artikel) und diese sich meistens auch an das Design des Themes richten ist es natĂŒrlich nach einem Wechsel manchmal nicht schön anzusehen


  2. Flo K

    Ich baue mir meine Themes selbst. Da weis ich was ich habe und wenn mal Änderungen gemacht werden mĂŒssen, dann geht das auch schneller. Bin kein Fan von Themes die man kostenlos oder kostenpflichtig bekommen kann, auch wenn es da sicherlich das eine oder andere SchmuckstĂŒck geben mag. Man bekommt aber nie 100%ig das, was man gern gehabt hĂ€tte, irgendeine Funktion fehlt immer.

    Wenn mein Theme allerdings schon etwas in die Jahre gekommen ist, dann wird auf jeden Fall ein Wechsel stattfinden. Wichtig ist auch, nebenbei immer verbessern und weiterentwickeln.

    Deine Liste kann ich auf jeden Fall so unterschreiben.

    GrĂŒĂŸe

  3. key

    das ist ja Timing. gerade habe ich keyblog auf Vordermann gebracht, was das theme angeht. 🙂

  4. stef Autor des Beitrags

    @René
    Beim Wechsel meines alten Themes damals hatte ich genau damit auch Schwierigkeiten, weil die Bilder anders formatiert und eingebunden waren (Rahmen etc.).

    @Flo K
    Was ist schon 100% ? 🙂 Ich habe selbst an meinem jetzigen Theme permanent gebastelt und verĂ€ndert. Das bleibt nicht aus und wird vermutlich auch nach eine Wechsel so bleiben.

    @key
    Schickes Theme hast du da. Das habe ich auch schon nÀher in Betracht gezogen. Bist du zufrieden damit?

  5. Pingback: Keyblog

  6. Thom

    Auf meinem Blog nutze ich ein Premium Theme im Magazin Style. Beim letzten Theme Wechsel habe ich auch zusÀtzlich noch an den Wiedererkennungswert gedacht. ( zur ErgÀnzung deiner Liste )
    Aktuell bin ich in einer Such Phase, irgendwas gefÀllt mir nicht mehr am Design und schau jetzt wieder nach was neuem.

  7. stef Autor des Beitrags

    @key
    Aber auch anregend, es schlÀfert ja nicht ein.

    @Thom
    Super, danke fĂŒr deine ErgĂ€nzung. Habe ich gleich im Artikel ergĂ€nzt. Das ist nicht zu unterschĂ€tzen, gerade wenn man langjĂ€hrige Stammleser hat.
    Und willkommen im Such-Club. 🙂

  8. René

    @stef
    Ja, oder auch z.b. einen breiteren Content. es ist unschön wenn ein Bild 20px zu schmal ist um ĂŒber die volle Breite zu gehen (wenigstens in meinen Augen)…

    Ich selbst bin auch momentan dran meinen Blog ein kleines Facelift zu geben. Werden zwar keine riesigen VerĂ€nderungen (da hatte es schon in der kurzen Zeit genug ^^) aber das ein doer andere wird angepasst 😛

  9. Jasmina

    Hey Stefan – gute Frage, die du da stellst. Ich denke schon, dass es in gewissen AbstĂ€nden immer mal notwendig ist. Wie Du ja schon beschrieben hast, verĂ€ndern sich die AnsprĂŒche der Nutzer und des Bloggers selbst und das sollte sich definitiv auch irgendwann im Theme des Blogs niederschlagen. Mir ist nur aufgefallen: je lĂ€nger ein Blog besteht, desto anspruchsvoller wird man diesbezĂŒglich – es wird also nicht unbedingt einfacher. 😉

  10. stef Autor des Beitrags

    Ohja, einfacher wird es nicht gerade, das denke ich auch. Aber wieso ist das eigentlich so?
    Weil man vielleicht schon so viel durchgemacht hat mit seinem Theme und all den Änderungen daran?

  11. Pingback: Nochmal von Anfang…! | der Webbi

  12. Gerhard Schröder

    Ich nutze ein modernes Theme, welches auch auf mobilen EndgerĂ€ten gut lesbar ist 😉

  13. stef Autor des Beitrags

    Das wÀre mir auch wichtig, Gerhard. Ist noch mal ein guter Hinweis.
    Das Theme wirkt aufgerÀumt, gefÀllt mir.

  14. Pingback: wpSEO – Plugin fĂŒr mehr SEO im WordPress-Blog » Plugin, SEO, WordPress » SEO, Blog, wpSEO, Plugin, WordPress

  15. Stefan

    Ich nutze, mit Ausnahme einer kurzen Zeit, nur noch Kostenlose WordPress Themes fĂŒr meine Blogprojekte. Die Community dahinter ist meist grĂ¶ĂŸer und zudem findet sich zu freier Software meistens auch einfach mehr im Web. 🙂

    Meine Empfehlung wĂ€re von daher also, nimm was kostenloses und passe es mittels der Child-Themes an deine BedĂŒrfnisse an. Ich fĂŒr meinen Teil war mit dem Twenty Ten sehr zu frieden und bin es nun auch aktuell auch beim Twenty Eleven. Bei wpCharity.com findest du zudem einiges gute Child-Themes fĂŒr das Twenty Eleven, auch wenn gleich es dort noch mehr fĂŒr das Twenty Ten zur Zeit gibt. 😉

  16. stef Autor des Beitrags

    Stefan, danke fĂŒr den Tipp. Ist es tatsĂ€chlich so, dass bei freier Theme-Software mehr entwickelt wird? Ist wohl wie bei offener und proprietĂ€rer Software Ă€hnlich.

    Und wie gesagt: Anpassungen werden so oder so notwendig sein, allein um es an den eigenen BedĂŒrfnissen festzumachen.

  17. Stefan

    Also nach den Jahren an Erfahrungen zu urteilen welche ich gemacht habe bisher, ist es schon so meiner Meinung nach das es fĂŒr kostenlose WordPress Themes mehr Entwicklungen gibt als wie fĂŒr kostenpflichtige WordPress Themes.

    Ausnahme hierbei wĂ€re wohl das Framework Thesis, aber es ist eben auch mehr als ein klassisches WordPress Themen, eben ein Framework. 😉

    Wenn ich mir allerdings das Twenty Ten anschaue und die ganzen Child-Themes und Erweiterungrn ansehe, dann passiert da doch wesentlich mehr als bei kostenpflichtigen WordPress Themes. 😀

  18. Pingback: Theme gewechselt

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