Blogarchive löschen?
Da kommt schon was zusammen. Nach nun fast viereinhalb Jahren aktiven Bloggens sind mittlerweile mehr als 425 Artikel auf Station 9.111 erschienen. Der älteste ist vom Januar 2007.
Ein Blog ist ja dazu da chronologisch eine Entwicklung aufzuzeigen. Dazu gehören auch ältere Beiträge die zur Geschichte des Blogs gehören. Ok, soweit so notwendig.
Bei mir ist es so, dass bei dem ein oder anderen Beitrag Suchmaschinentreffer landen. Ich gehe nicht davon aus, dass dort noch explizit RSS-Feedleser oder Leser beim Stöbern drauf stoßen. Es sei denn der Artikel ist als lesenswert in der Sidebar hinterlegt. Von daher nur bedingte Notwendigkeit zur Aufbewahrung der Bloghistorie, aber...
Leben ohne Facebook
Interessant finde ich einen Beitrag von Celestine auf ihrem Blog. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht Facebook den Rücken zu kehren. Die Gründe dafür liefert sie gleich mit. Näheres lest ihr hier: http://celestinechua.com/blog/deleting-facebook/
Und dann die von ihr beschriebenen Auswirkungen. Geht ein Leben ohne Facebook wenn man vorher davon viel (zu viel) Gebrauch gemacht hat? Immerhin 5.000 und mehr Freunde sprechen nicht unbedingt für ein kleines FB-Profil. Da ging schon was.
http://celestinechua.com/blog/life-without-facebook/
Ohoh, da spare ich mir doch gleich den ersten Schritt - nämlich die Anmeldung bei Mister Krake. Bisher bin ich gut mit der Entscheidung gefahren, obwohl ich oft darüber nachdachte was ich wohl verpassen könnte. Belangloses Zeug kann ich aber auch woanders lesen und verbreiten.
RSS-Feeds entrümpelt
Aufgeräumt kommt er jetzt daher, mein Google Reader und der Abonnementenstamm. Ganze 47 von zwischenzeitlich weit über 100 Feeds sind es noch derzeit - Tendenz fallend. Es wurde aber auch Zeit mal ein wenig auzuräumen, zu ordnen und neu zu sortieren. Zu viele Informationen sind oft in den Reader gelaufen, die eigentlich meist nur noch weggeklickt wurden, einfach weil es zu viele waren. Informationsflut die nichts bringt.
Fazit: Auch bei den RSS-Feeds macht ein Frühjahrsputz ab und zu Sinn.
Festplatten – einmal überschreiben löscht sicher
Der Artikel auf heise Security "Sicheres Löschen: Einmal überschreiben genügt" weist darauf hin, dass es ausreicht, zu löschende Daten auf Festplatten "einfach" zu überschreiben. Mehrfaches mit unterschiedlichen Mustern gestaltetes Überschreiben ist nicht notwendig. Dieses "Feature" war eher noch in Zeiten von Disketten ein Muss und dient heutzutage Sicherheitsanbietern noch gern als verkaufsförderndes Argument.
Das Problem liegt eher in der korrekten Handhabung, nämlich zu wissen, wo genau evtl. Kopien von bestimmten Dateien liegen könnten, welche ganz sicher gelöscht werden sollen. Diese manchmal versteckten Ablagen in den Untiefen einiger Verzeichnisbäume stellen ein höheres Risiko dar.
Der gute alte Unix-Befehl "dd" tut es dann im Festplattenfall am besten - einmal drüber und alles ist weg. Das spart einem auch Zeit, gerade bei großen Exemplaren.


