WorkHub – meine ersten Erfahrungen

Von | 5. Juli 2012

Dieser Artikel liegt schon seit einigen Wochen im Entwurf vor. Jetzt sollte er mal raus an die frische Blogluft. Es geht um den mobilen Dienst WorkHub. Hatte ich hier im Blog kurz vorgestellt.

Was gleich zu bemerken ist: WorkHub ist nach wie vor Beta und nur per Smartphone bedienbar. Wann die Nutzung per PC und Tablet möglich ist, steht nicht geschrieben.

Ich möchte in diesem Artikel auf meine ersten gemachten Erfahrungen mit dem Dienst eingehen.

Aufgaben bei WorkHub

Ein normaler Vorgang, also eine Aufgabe zu erledigen, läuft im Grunde ganz einfach ab: Aufgabe aus der verfügbaren Liste auswählen, Hinweistext verstehen und den Job umsetzen. Hier mal drei Bilder zur Standardaufgabe „Beschreibe ein Produkt mit Schlüsselwörtern“.

(Klick zum Vergrößern)

Workhub - Aufgabe Beschreibung mit Schlüsselwörter - Teil 1Workhub - Aufgabe Beschreibung mit Schlüsselwörter - Teil 2Workhub - Aufgabe Beschreibung mit Schlüsselwörter - Teil 3

Wenn die Aufgabe erfolgreich abgeschlossen und von WorkHub abgenommen wurde kann man sich über 1,85 Euro freuen. So weit, so gut.

WorkHub muss noch lernen

Jetzt wird es aber spannend, denn was hier nicht ok ist: In der Beschreibung zur Aufgabe steht nicht, dass sämtliche erwähnten Produkteigenschaften in den Texten eingebaut werden müssen. Die Rede ist lediglich von den notwendigen Keywords bzw. Schlüsselwörtern.

WorkHub - Aufgabe abgelehntDas habe ich intuitiv bei den ersten Aufgaben zwar so gemacht. Die Aufgaben wurden auch prompt genehmigt. Bei einer abgelehnten Aufgabe allerdings erfuhr ich, dass ich nur 2 von 8 Eigenschaften eingebaut hätte.

Pech für mich, es gibt keine Punkte. Unprofessionell finde ich dabei, dass die Aufgabe einfach abgelehnt wird ohne dass einem die Möglichkeit zur Nachbesserung gegeben wird.

Eine zweite Auffälligkeit: Die Aufgabe „Korrigiere einen Text“ wurde bei mir mit folgendem Hinweis abgelehnt: „Du hast nicht alle Fehler gefunden. Du hast fehlerhafte Korrekturen vorgenommen.“

Da frage ich mich ernsthaft wer von dieser Aufgabe, die mit 50 Cent entlohnt wird, überhaupt noch profitiert? Der User selbst nicht, weil abgelehnt (s. oberes Phänomen), und WorkHub doch ebenfalls nicht, da die Aufgaben jedes mal neu kontrolliert werden. Da kann das WorkHub-Personal die Aufgabe auch mal eben selbst machen, oder?

Generell etwas umständlich: Wird eine Aufgabe abgelehnt, erfährt man das leider nur über den entsprechenden Menüpunkt oder man sieht es wenn die Punkte nicht gutgeschrieben wurden. Keine sonstige Informationen dazu seitens WorkHub.

Erstes Fazit

Ich habe WorkHub bisher nicht übermäßig strapaziert. Die letzten Wochen eher weniger bis gar nicht. Ein wenig ist mir die Lust auch vergangen aufgrund der oben genannten Phänomene.

Zum Zeitvertreib ja ganz nett, z.B. wenn man sein Käffchen nebenbei verdienen will oder eh gerade auf die Bahn wartet. Oder so wie ich, das ganze während der Bahnfahrt ausprobieren. Internetverbindung am Smartphone vorausgesetzt.

Alles in allem ist WorkHub ein interessanter Dienst, auch nach wie vor für mich. Da Beta, sollten sich die Macher Feedback jedoch zu Herzen nehmen und konsequent angehen. Dann wird’s auch was mit dem mobilen Nebenverdienst. Denn meine Zeit ist tatsächlich wertvoll, um es mal im Slogan von WorkHub auszudrücken. Damit sollte nicht gespielt werden.

Nun die Frage an euch: Habt ihr bereits Erfahrungen mit WorkHub sammeln können?

9 Kommentare zu “WorkHub – meine ersten Erfahrungen

  1. Albert

    Das ist auch wohl eher ein Geschäft für Schüler, die sich nen Euro nebenbei verdienen wollen, oder wenn einem im Zug langweilig ist…

  2. Yager

    @Albert
    Ja, wenn ich das so lese wird man damit nicht reich, aber um das Taschengeld aufzubessern, werden sich da sicherlich einige Schüler tummeln.

  3. stef Autor des Beitrags

    Nicht nur Schüler freuen sich über ein kleines Taschengeld. :mrgreen:

  4. scott

    Ein Bischen extra Geld ist immer gut! Danke! 😉

  5. Didi

    Mein Sohn hat mir das mal gezeigt und war wirklich überzeugt davon. Ich selber finde die Idee ja ganz gut, weil sich Schüler ein wenig was nebenbei dazu verdienen können, is doch nett!

  6. FetterKloß

    Ich bin auch dort Mitglied aber erst seit kurzem. Leider passiert bei mir so gut wie gar nichts. Ich hatte zwar schon ne handvoll Aufgaben. Zum Beispiel „Schreibe einen redaktionellen Text“ oder „Übertrage die Maße eines Sofas“(davon sogar mehrere) aber sobald ich die Aufgabe erledigen wollte, kam bisher jedesmal die Meldung, das die Aufgabe bereits erledigt wird und keine freien Plätze zu vergeben sind. So in der Art. Das heißt also ich konnte noch keine Aufgabe machen, weil sie immer schon von anderen gemacht wird. Und ich guck mindestens einmal am Tag da rein. Das sieht mir so aus wie „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ Wenn das so immer abläuft, hat man quasi nie die Chance eine Aufgabe zu bearbeiten. Ich dachte eigentlich man bekommt als einziger die Aufgabe gestellt und erst mit der Zeit wird sie weitergegeben, bei nichtbearbeitung. Dann musste ich noch ein paar Sätze korrigieren und Fehler in Wörtern finden um mich für korrigier aufgaben zu qualifizieren. Hoffe da passiert mal was, weil so macht es noch keinen Sinn

    1. stef Autor des Beitrags

      Das ist richtig. So macht das keinen Sinn. Und Spaß auch nicht.

      Muss aber sagen, dass ich längere Zeit jetzt nicht drin war im System. Vielleicht hat sich da auch was geändert in der letzten Zeit.

  7. seppl

    ich finde dass workhub eine gute Möglichkeit ist nebenbei recht schnell ein paar euro zu machen, reich wird man zwar nicht, aber 5-20€ pro woche (je nachdem wieviele und welche aufgaben verfügbar sind) kann man schon machn…
    ps: wenn ihr euch neu bei workhub anmelden wollt wäre es toll wenn ihr diesen link verwendet, —Link vom Admin entfernt – bitte keine Fremdprovisionslinks auf meinem Blog!—
    workhub zahlt ne kleine provision😄😉

Kommentare sind geschlossen.