Autarke Smartwatch Dial – ist das die Zukunft?

Von | 29. Februar 2016

Eine autarke Smartwatch. Dial, AneedA, Will.i.am, die Unternehmen i.am+ und Deutsche Telekom. Eine spannende und neue Konstellation mit vielen Abkürzungen tut sich da auf.

Was ist das nun für ein Ding? An dem kann ich ein wenig wischen und rede auf meinen Arm ein? Der sollte dann möglichst nicht müde werden. Es laufen heute schon Menschen in den Straßen, die vor sich hin oder direkt in ihr mobiles Gerät quatschen. Hat heute noch was lustiges an sich. Wird vielleicht normal werden, wenn sich die Art und Weise der mobilen Kommunikation durchsetzt.

Das Konzept der Smartwatch Dial und dem digitalen Assistenten AneedA muss ich erst noch verinnerlichen. Mit dem mobilen OS und dem Gerät kann ich also (nur) wischen und sprechen. Tippen ist dann nicht mehr, alles wird per Sprache gesteuert. Dafür ist die Watch autark vom vorhandenen Smartphone und kann dank eigenem Funkmodul selbst Gespräche aufbauen und Daten aus dem Netz abfragen. Brauche ich Dial dann zusätzlich zum Smartphone? Das wäre zu prüfen.

Immerhin soll mit Dial das erste sprachgesteuerte Betriebssystem erschaffen worden sein. Da ist Apple mit Siri auf dem Mac etwas hinten dran:

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Weiterhin bin ich auf die Akkulaufzeit einer solchen Uhr gespannt. Die muss vermutlich jeden Abend an die gute alte Leitung, so mit physischem Kabel.
Zum Aussehen: Dick ist das Gerät und auch das Armband, finde ich. Was mich persönlich wieder abschreckt. Da werde ich wohl noch warten bis es ausgereifteres gibt. Dial v2 irgendwann…

Autarke Smartwatch – ist das die Zukunft?

Wie so oft sind da beide Seiten. Auf der einen eine coole Idee und Umsetzung. Ich finde toll, dass das Ding einfach gemacht wird und die heutigen Möglichkeiten aufgezeigt werden (die ich noch lernen muss).

Auf der anderen Seite kann ich persönlich noch nicht erkennen, wo die Reise hingeht. Ist das später mal das einzige technische Teil zur Aussenwelt, was wir an uns tragen? Reicht es, eine Smartwatch zu haben? Und was ist dann mit den Funktionen eines Smartphones? Werden die in die Uhr vollständig integriert, ein Wischen wird nicht mehr notwendig sein?

Nun, da die Telekom exklusiv vom Start an mit dabei ist, ist klar, dass für eine Nutzung der Smartwatch natürlich Geld fließen muss in Form eines weiteren Mobilvertrages. Diese Zukunft steht fest.

Spannend ist es allemal das Thema. Und wird weiter beobachtet.

Was meint ihr dazu?