Private Musiksammlung weicht dem Personal Radio

Von | 9. September 2013

Ich weigere mich nach wie vor harte Euros im Monat fĂŒr eine Musikflatrate auszugeben.

Aber meine Anforderung steht immer noch im Raum, bald gar keine eigene Musikbibliothek mehr zu haben. Physisch, also mit echten runden CDs und so, schon mal gar nicht mehr. Das wÀre ja so was von 2010.

Nein, reduziert ist die digitale Sammlung seit dem FrĂŒhjahrsputz bereits auf das Wesentliche. Dadurch, dass meine Sammlung viele meiner LieblingsstĂŒcke aus alten Zeiten enthĂ€lt, die ich öfter hören möchte, wĂ€re es anfangs schon komisch, wenn die nicht mehr alle im direkten Zugriff wĂ€ren. Aber auch das wird kommen, davon bin ich ĂŒberzeugt.

Denn wozu das ganze Gesammle? Die Bits und Bytes nehmen allesamt wertvollen Platz auf der Platte weg. Zweitens vermehren die sich nicht einfach so, da muss immer Geld her wenn ein StĂŒck dazu kommen soll. Will ich aber nicht. Dann nĂ€mlich lĂ€ge das StĂŒck wieder irgendwo auf der Platte rum, muss verwaltet und ggf. irgendwann wieder gelöscht werden.

Von daher der Gedanke in Richtung Free-Radio und Streaming. Hören nach Bedarf und Laune.

Aktuelles aus dem Netz

Gefunden und im Moment hĂ€ngen geblieben bin ich bei AUPEO.de – hat klasse Auswahl nach GefĂŒhl und/oder Genre (erinnert an Moody von damals). So viel frische Musik in allen Richtungen hatte ich schon lange nicht mehr.

Aupeo - Personal Radio

Der Dienst ist grundsĂ€tzlich kostenlos und fast ohne Werbung. WĂŒrde ich das ganze ohne Unterbrechung (die in der Free-Variante fĂŒr meine Belange nicht wirklich störend ist) wollen, kostet es eben wieder ein paar Euro im Monat fĂŒr die Premium-Variante.

Na klar gibt es hierfĂŒr vom Dienst diverse Apps fĂŒr alle möglichen Plattformen und GerĂ€te zum Download. Am Mac Mini steuere und höre ich es aktuell direkt ĂŒber den Browser. Schade eigentlich, dass das Konzept nicht mit meiner (ich gebe zu mittlerweile recht alten) Roku kompatibel ist.

Aber, und darum geht es ja: Die Nutzung von AUPEO ist ein kleiner weiterer Schritt in Richtung UnabhÀngigkeit von der eigenen Musiksammlung, neben klassischem Internetradio.

Also rein in die Cloud, lass die anderen die Verwaltung ĂŒbernehmen und freu dich lieber selbst am Moment. Passende Musik dazu gibt es jederzeit – online gestreamt oder herkömmlich aus dem Kasten namens Radio.

3 Kommentare zu “Private Musiksammlung weicht dem Personal Radio

  1. perfect-seo.de

    Bei mir lÀuf tden ganzen Tag mein Radio.fx
    Das ist ein Tool mit dem man auch gleich die MusikstĂŒcke aufnehmen kann. Kann das Aupeo das auch?
    Dann habe ich als App noch Radio.de auf meinem Smartphone.

    Ds reicht mir aus.

    Gruß Lothar

  2. stef Autor des Beitrags

    Radio.de App lÀuft auch bei mir auf dem Smartphone.
    Eine Aufnahmemöglichkeit bei Aupeo kenne ich nicht. Ist auch nicht mein Wunsch, da ich ja weg von lokal gespeicherten Daten kommen will. 😉

  3. crissxcross | siio SmartHome Blog

    Ich habe bei mir eine Synology NAS auf welcher ich unter anderem meine Musik-Bibliothek hoste. Mit der Synology APP „DS Audio“ kann ich so von jedem Smartphone oder Tablet darauf zugreifen. Dabei kann ich sogar das Smartphone als eine Art Fernbedienung nutzen um die Musik per Airplay auf mein Marantz Hifi Receiver zu streamen welcher die Musik ĂŒber meine Standlautsprecher ausgibt.
    Ich finde dies ist eine tolle Sache. Die Klassische HiFi Anlage wie ich Sie aus dem Wohnzimmer meines Vaters noch kenne ich eigetlich seit den Möglchkeiten des Streaming tot.

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