Im Internet – was sich klickt, das liebt sich

Von | 8. Februar 2012

Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht. Nichts aufregendes, einfach mal laufen lassen und notieren. Vielleicht liegt es aber auch am nahenden Valentinstag, wer weiß!?

Was sich klickt, das liebt sich

Schöner Titel, nur was will ich damit sagen? Also: Mit einem bewussten Klick im Internet beurkunde ich ja häufig meine Absicht, etwas zu tun. Sonst kann ich es ja gleich sein lassen.

Ich gebe meine Bestätigung ab oder äußere einen Wunsch, einem Ding oder einer Sache, vielleicht auch einem Menschen, näher zu kommen.

Das steckt doch sehr viel Liebe drin, oder etwa nicht? Ein paar Beispiele aus dem Internet:

  • Social Networks – ich klicke meinen Nachbar in meine Freundes- oder Bekanntenliste. Man kennt, mag und teilt sich.
  • Ein regelmäßiger Klick in die Favoriten, in das Archiv oder die Adresszeile des Browsers. Seiten, die ich kennen und lieben gelernt habe.
  • Suchmaschine des Vertrauens. Die muss man schon mögen, wenn man ihr so viele Informationen über sich selbst preisgibt. Ein Klick und ich bin sucherfahrener und zufrieden.
  • Die tägliche Passworteingabe, dann bestätigen oder Klick auf „OK“, „weiter“ oder „einloggen“. Ich muss das dahinter liegende Programm doch lieben, oder etwa nicht?
  • Online-Dating-Sites – Was sich hier klickt, sucht die Liebe doch offensichtlich. Ob letztlich der Klick zur Liebe führt, zeigt sich wohl erst nach etlichen Fingerbewegungen.
  • (Online-)Spiele. Tja, was da so für liebevolle Klicks getan werden, das weiß jeder selbst.
  • Ein entscheidender Klick und eine Ware oder Dienstleistung ist bestellt. Mitunter sind das teure Klicks. Menschen lieben es aber.
  • Speichern. Ja, ein Klick auf „Speichern“ und dann „Veröffentlichen“ in meiner WordPress-Blog-Software gibt einen richtigen Kick. Ein Artikel wird online gestellt und erfreut hoffentlich sehr viele Menschen. Auf jeden Fall liebe ich mich für diesen Klick.
  • Was ist eigentlich mit Werbung? Wer von euch klickt auf Werbung weil er sie mag? Ich schon, wenn sie mir zusagt und nicht aufdringlich ist.

Fallen euch darüber hinaus noch weitere Klicklieben im Internet ein?

Was ich mit meinem kleinen Gedankenspiel zeigen möchte: Das Internet (genauso wie Computer allgemein) braucht Klicks, liebevolle Klicks, sonst ist alles nur stumme Anzeige. Sie sind Währung, Beurkundung, Willenserklärung, statistisches Element und was weiß ich nicht noch alles.

Kurz: mit einem Klick kann man viel liebevolles an- oder ausrichten.

2 Kommentare zu “Im Internet – was sich klickt, das liebt sich

  1. Achisto

    Süß 🙂 Ich klicke dann hier mal auf die Social Icons, um die tief verbundene Liebe zu diesem liebevoll geschriebenen Artikel aus ganzem Herzen zu bekunden, und der Welt mitzuteilen! 😉

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