Mein eBook-Reader – Kobo Touch eReader

Von | 20. November 2011

Genug gegrĂŒbelt, welcher eBook-Reader denn fĂŒr mich der beste wĂ€re. Jetzt habe ich mir ein solches GerĂ€t fĂŒr unterwegs und zwischendurch zugelegt. Und es ist nicht der Kindle von Amazon. Warum das so ist, dazu gleich mehr.

Es ist der Kobo Touch eReader geworden. Es hat alles was ich brauche und schon einen guten Platz in meinem Leseverhalten erobert.

Das Display ist dem Kindle Ă€hnlich, vergleichbar ebenfalls in GrĂ¶ĂŸe und Gewicht. Ihn gibt es nur in der WLAN-Variante, was mir jedoch völlig genĂŒgt. Die Sychronisation zwischen diversen EndgerĂ€ten lĂ€uft per App bzw. ĂŒber Direktverbindung mit dem PC/Mac per USB – also auch nichts außergewöhnliches. Ein paar Vergleichsparameter und technische Daten sowie Dokumentation gibt es auf der Homepage des Herstellers.

Kobo schlÀgt Kindle

Der wichtigste Grund, warum ich nicht den Kindle eReader von Amazon genommen habe: Der Kindle kann keine (DRM geschĂŒtzen) EPUB-Formate lesen. Das ist dumm, da Online-Bibliotheken bzw. BĂŒchereien gern dieses Format verwenden und ich dort wiederum gern kostenlose eBooks herunterlade. Kobo kann das. Zwar mit dem Umweg ĂŒber Adobe Digital Editions, aber es geht.

Auch habe ich auf der letzten IFA in Berlin den Kobo bereits in der Hand gehabt und er hat mir von Anfang an gefallen. Handlich und schön anzusehen.

Kobo Touch Edition ist relativ neu in Deutschland erhĂ€ltlich. Bestellt habe ich das GerĂ€t online beim Technikversender Redcoon, weil es bisher nicht flĂ€chendeckend verfĂŒgbar ist. Bestellprozess und Lieferung waren vorbildlich.

Mittlerweile ist der Kobo Touch aber auch bei Amazon erhÀltlich.

Die Installation und Einrichtung des GerĂ€tes verliefen denkbar einfach. Ich fĂŒhlte mich dabei etwas an die Verpackungen von Apple erinnert – minimalistisch gehalten mit kurz gefasster Dokumentation/Handbuch. Viel Vorwissen war aber auch nicht nötig bis ich das erste eBook lesen konnte.

Als Schlusswort, was soll ich noch sagen – ich kann den Kobo Touch eReader auf jeden Fall empfehlen. Ich hatte den Kindle bisher nicht in der Hand, meine aber, dass sich der Kobo vor dem Amazon-HausgerĂ€t nicht verstecken muss. Eine Alternative, die sehr gut ankommt.

Habt ihr Àhnliche Erfahrungen machen können oder könnt ihr euch vorstellen, dem Kobo einen Platz in eurem eigenen Regal zu geben?

16 Kommentare zu “Mein eBook-Reader – Kobo Touch eReader

  1. JĂŒrgen

    Nicht schlecht!!

    Bleibt nur die Frage, wo kann man ihn kaufen, Amazon hat ihn nicht im Angebot. Oder gut versteckt 😈

  2. Nasendackel.de

    Man muss sich halt immer ĂŒberlegen, was man will. Ich will den Kindle, da ich das Angebot von Amazon nutzen möchte. Leichter (und gĂŒnstiger) komme ich an englische BĂŒcher nicht ran.

  3. stef Moderator

    JĂŒrgen, habe ihn bei Redcoon bestellt. Gibt ihr erst seit kurzem in D und bisher nur dort. Oder man bestellt ihn ĂŒber Amazon.com.

    Hey Nasendackel, englische BĂŒcher (kostenlose Klassiker) lese ich auf dem Kobo gerade ebenfalls. Habe aber noch kein Vergleich bzgl. der Vielfalt ggĂŒ. Amazon angestellt.

  4. Pooly

    Danke fĂŒr den Tipp,

    aber ich habe mal eine Frage. Kann man bei Amazon eBooks kaufen und diese dann auf den Kobo Reader installieren?
    Vom Handling und so weiter gefÀllt mir das GerÀt sehr gut!

  5. stef Moderator

    Pooly, das geht meines Wissens nicht. Amazon nutzt ein eigenes Format dafĂŒr. Die eBooks kann man zwar per App auf diversen GerĂ€ten (iPhone, PC etc.) lesen, aber nicht nativ auf dem Kobo. Ebenso auch auf anderen Readern nicht.

  6. Klaus

    Wie schaut es denn preislich aus, wird der Kindle auch da geschlagen? Das gute am Kindle ist eben, dass mit Amazon ein riesiger Konzern dahintersteht, der natĂŒrlich ein gesteigertes Interesse hat, seine Nutzer bei der Stange zu halten.

  7. stef Moderator

    Hey Klaus, natĂŒrlich. Deshalb hat ja Amazon ein proprietĂ€res eBook-Format, damit das eben kein anderer Reader lesen kann. Schon klar.

    Preislich ist der Kobo etwas teurer. DafĂŒr frisst er eben mehr Formate.

  8. pipa

    hallo,

    kann man auf den Kobo ĂŒber wlan sein emails lesen?
    Danke fĂŒr die Antwort

    1. stef Moderator

      Hallo pipa. Nein nicht direkt, der Kobo ist kein Tablet oder Smartphone. Halt ein reines LesegerĂ€t fĂŒr BĂŒcher/eBooks.

      Was aber geht ist ĂŒber WLAN ins Internet damit zu gehen und dort ggf. online die Emails zu lesen. Der Browser ist auf dem GerĂ€t nur rudimentĂ€r ausgefallen, aber es sollte grundsĂ€tzlich gehen.

  9. pipa

    Danke Stef, so hatte ich mir das vorgestellt. Genau was ich suche…

  10. damion

    Ich finde den Kindle eine sehr gute Erfindung. Es wird sich immer mehr durchsetzen, davon bin ich ĂŒberzeugt.

  11. stef Moderator

    @pipa
    Gern 🙂

    @damion
    Sicher, er ist eine gute Erfindung, ganz klar. Aber in meinem Fall passt er eben nicht 100%ig. FĂŒr mich ist der Kobo besser. 8)

  12. key

    habe jetzt auf dem ipad auch die kobo.app. mal sehen, wie ich damit klar komme. bisher hat es die ibook.app eigentlich gut gemacht. lesen macht richtig spaß.

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  14. Malte

    Scheint tatsĂ€chlich ein tolles GerĂ€t zu sein. Fairerweise muss man zum Kindle sagen, dass es kein Problem ist, epub-Dateien(z.B. via Calibre) zu formatieren und diese dann auch auf diesem zu lesen. Zugegebenermaßen etwas umstĂ€ndlich (hĂ€tte man auch anders machen können), aber fĂŒr Leute, die sich fĂŒr den Kindle begeistern können, vielleicht auch nicht ganz irrelevant.

  15. stef Moderator

    Klar, ĂŒber Zusatztools kann man immer ein wenig „drehen“. Nativ wie gesagt mag der Kindle ePubs mit DRM nicht.

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