Gesundheitsunbewusste Ăśberstunden

Von | 29. Mai 2007

Jeder kennt das: Überstunden, mal hier mal da, hin und wieder soviel, dass die Gesundheit leidet. Thomas findet zurecht, dass die Leistungsfähigkeit rapide abnimmt, geht es auf den Nachmittag zu und es wurden bereits gute 7 Stunden gearbeitet. Da lässt die Konzentration nach, nicht nur bei Kollegen in der IT-Branche.

Ich wĂĽrde sogar sagen, dass ĂĽbermässig viele Ăśberstunden von mehreren oder sogar einzelnen Leistungsträgern, nicht nur die menschliche Gesundheit sondern auch die des Unternehmens schwächen. Spezielle Leistungen werden in solchen Fällen oftmals von denselben „Langarbeitern“ durchgefĂĽhrt. Ăśberstunden erhöhen den Druck auf die Personen und die werden dadurch schneller krank und unkonzentriert. Auch der Gemeinsinn im Team könnte leiden wenn vereinzelt Mitarbeiter stärker eingebunden sind.

Letzlich stellt es auch eine gewisse Unfähigkeit dar, die anliegende Arbeit und das Know-How effizient zu verteilen. Kurzfristige Lösungen (z.B. Abgeltung für einen Tag, Umwandlung in monetäre Abgeltung) treffen nicht den Kern des Problems.

Somit üben aus dieser Sicht länger arbeitende Kollegen einen nicht zu unterschätzenden negativen Einfluss auf ein Unternehmen aus. Eine gesunde Mischung machts auch hier.

2 Kommentare zu “Gesundheitsunbewusste Ăśberstunden

  1. key

    ein sehr interessanter beitrag. dieses problem ist leider nicht vielen unternehmern bewusst. der faktor mensch wird immer wieder vernachlässigt. klar, ist ja austauschbar.

  2. stef Autor des Beitrags

    Aber wenn man es genau nimmt, eben nicht. In Maßen schon, z.B. durch Rationalisierung in Zusammenhang mit Produktivitätssteigerungen, etc.
    Dass Menschen das wichtigste sind, was Unternehmen brauchen und pflegen müssen, kommt jedoch nicht immer bei den Entscheidern an, das ist auch wahr. Aber eben diese Unternehmen wirtschaften unter ihren Möglichkeiten.

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