Zerstörung auf niedrigem Niveau

Auch wenn man noch so umsichtig unterwegs ist - früher oder später kann beinahe damit gerechnet werden, dass das Auto mutwillig verunstaltet wird. Kratzer, von beiden Seiten und gut sichtbar. Jedoch ohne erkennbare Gründe die jemanden dazu angehalten haben können.

Nicht bei meinem eigenen Fahrzeug. Aber das soll jetzt keine Rolle spielen. Dafür einige Fragen, die einem bei der Nachbetrachtung durch den Kopf gehen:

Wie tief muss das Niveau sinken? Auf welche geistige und/oder soziale Ebene muss ich mich begeben, um die Gedankengänge des Täters zu verstehen? Aus meiner Betrachtungsebene komme ich nämlich zu keiner befriedigenden Erklärung. Mal abgesehen davon, dass die Situation an sich natürlich unbefriedigend ist, was z.B. den Sachschaden betrifft.


Steht ein Plakettenwahn bevor?

Zum Auftakt einer vielleicht bald ausartenden Plakettierungswut kann das aktuelle Beispiel der Berliner Umweltzone gelten. Ich berichtete bereits an dieser Stelle einleitend darüber.

Ich sehe schon den Plakettenwahn, wie z.B. bei europäischen Nachbarn üblich, am Horizont. Denkt denn bitte jemand mal an die OPTIK! Die Optik, das Design, die Vollkommenheit eines unbefleckten Autos. Mein Auto ist keine Litfaßsäule! In dem Zusammenhang appelliere ich dann gleich an die gern genannte Forderung: Klare Sicht zu jeder Zeit beim Auto fahren. Es wäre kaum mehr möglich.


Mehr Fairness ohne Blitzer-Warnungen

Derzeit im Radio zu hören: „Sollen Blitzer im Straßenverkehr weiterhin über das Radio gemeldet werden, oder nicht?“. Das Berliner Black Music Radio JAM FM hat zu mehr Fairness im Straßenverkehr und im selben Atemzug zur „blitzfreien“ Woche aufgerufen. Da es nicht gerade weniger Verkehrstote in Deutschland gibt und die Polizei dringend zu mehr Umsicht und Vorsicht auf den Straßen appelliert, möchte man hier den ersten Schritt tun und auf Frühwarnsysteme mittels Radiomeldungen verzichten. Zudem geben die Ordnungshüter seit dem 01.03.2007 keine Blitzer-Warnungen mehr bekannt.


Berliner Auto-Plakettierung

Das war es dann wohl für mich und meinem Auto in der Innenstadt von Berlin ab 2008. Nach solchen Ankündigungen und weiteren Meldungen in letzter Zeit habe ich wirklich keinen „KFZ-Antrieb“ mehr, im inneren S-Bahnring etwas zu wollen. Da ich seit dem Umzug unserer Firma nicht mehr mit Auto zur Arbeit gefahren bin, spielt die Entscheidung der Politik erst einaml sowieso keine Rolle für mich.


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