Die Filmbefreiung
Diese Kampagne finde ich Klasse und sie sollte unterstützt werden: "Kino. Dafür werden Filme gemacht." Nicht, weil ich selbst ein Kino betreibe oder dafür werben müsste. Nein, ich schaue mir Filme nunmal gern in ihrer originalen Pracht an und finde es schrecklich wenn sie leiden. Selbst Filme, die in einem Heimkino laufen, würden in diesem Zusammenhang als grenzwertig betrachtet. Ein Handy oder ein Computerbildschirm jedenfalls ohne entsprechende Peripherie in Wort und Ton ist untragbar und in den Augen der Kampagnen-Teilnehmer völlig ungeeignet, ja geradezu beleidigend.
Das Spielchen mit der Blogkette
Links soweit das virtuelle Auge reicht. Technoratifutter für ein ordentliches Ranking. Feilgeboten für lau: Ein eigener Beitrag im Blog und darin eine Verlinkung auf den Urheber der Idee (infopirat.com) und schon wächst bzw. gesundet die eigene Wertung beim bekannten Verknüpfungszähler.
Dass bisher schon einige mitgemacht haben sollte nicht schwer herauszufinden sein (z.B. Technoratisuche). Ein Blick auf das Ranking vom Urheber und dessen Beitrag sagt so einiges.
Frisch trifft Billig
Heute gesehen in einer Anzeigenüberschrift, gedruckt in einer großen bekannten Tageszeitschrift Berlins: „Frisch trifft Billig“. Darunter ein üblicher Werbetext mit tagesaktuellen Produkten.
Daraufhin kurz im Kopf weiter gesponnen, wie ein Gespräch zwischen Frisch und Billig laufen könnte:
Billig: „Sie sahen aber auch schon mal besser aus.“
Frisch: „Das liegt an Ihnen. Meine Blässe kommt nicht von ungefähr. Stress, na Sie wissen schon.“
Billig: „Ja ich weiß, ich fühle mich auch schön länger unwohl und unter Druck gesetzt. Ich kann mich nicht mehr frei entfalten.“
Ein Appell an mehr Preis- und vor allem Qualitätsbewusstsein der Hersteller und deutscher Verbraucher. Ich warte auf Anzeigen wie „Preis umarmt Qualität. Zwei Freunde haben sich wieder gefunden.“ oder ähnliche Texte.


