Lebenszeichen

Irgendwie habe ich es vermisst: das regelmäßige Durchschreiten der Weblogs, hier und da zu kommentieren und - vor allem - selbst Beiträge im eigenen Blog zu schreiben.

Ein sehr intensiver und aufregender Oktober - abseits normaler Tagesabläufe - liegt hinter mir. So kam es dann z.B. dazu, dass ich zwar den Blogumzug von Meg mitbekommen, aber meine Blogroll nicht schnell genug angepasst habe. Das wurde gleich nachgeholt. Nun geht es seit dieser Woche wieder an die "normale" Arbeit und selbst der Fernseher hat wieder die Chance, als solcher erkannt und genutzt zu werden. Ich habe mir viel vorgenommen, genieße das Gefühl neuer Freiheit und das Leben nach der Diplomarbeit. Ja, das gibt es tatsächlich.


Mehr Leben zu vergeben

Zwei Wörter – einer Werbeseite entnommen – bringen mich zum nachdenken: "Mehr Leben". Auch wenn ich mir sicher denken kann was die Macher der Worte gemeint haben: gesteigerte Lebensqualität und mehr Freude am Leben. Aber gibt es tatsächlich mehr oder weniger Leben? Und wenn ja, kann ich mir das einfach kaufen?

Es geht in der Reklame eigentlich nicht um verlängertes oder ewiges Leben, Organspende oder Fortpflanzung. Wie also soll es ein Mehr an Leben geben? Ich bin der Meinung, dass jeder für sich selbst entscheidet, wie sein Verweilen auf der Erde gestaltet sein soll und ob er ein Mehrwert durch bestimmte Handlungen für sich verbuchen kann. Am Ende blickt jeder zurück und kann seine persönliche "Rechnung" aufmachen.


Die Natur und ihre Kreationen

Die Natur hat manchmal schon seltsame Ideen. In folgendem Fall sieht das beinahe aus wie Bungee-Jumping oder so ähnlich:

natur_kreation.jpg

Wie am seidenen Faden hängt der Blattansatz. Warum die Pflanze an meinem Fenster meint damit besser überleben zu können weiß ich nicht. Vielleicht tut ihr auch einfach die Höhenluft ganz gut - auf dem Fensterbrett.


Mein Dienst an der Nadel

Ab und an lasse ich mich stechen, zum Wohle der Gemeinschaft: Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz. Ca. 500ml reiner und durchaus begehrter Lebenssaft wurden mir heute wieder entnommen.
Zu diesen Aktionen treiben mich keineswegs finanzielle Gründe. Ich möchte dafür kein Geld erhalten, weil ich weder meinen Körper noch mein Blut verkaufe. Nicht umsonst nennt man es eine Spende. Es schafft nicht nur geistige Befriedigung, etwas für diejenigen zu tun, die mein Blut dringend benötigen. Auch mein Körper wird daraus ebenfalls gestärkt hervorgehen. Er lernt mit dem Blutverlust umzugehen und ein Gesundheitscheck ist grundsätzlich enthalten.


Die Idee des Grundeinkommens

Eine sehr interessante Theorie des bedingungslosen Grundeinkommens macht seit ein paar Jahren die Runde und wird zuweilen heiss diskutiert. Ich stehe der Idee durchaus positiv gegenüber und habe einmal überlegt, was sich bei mir im Falle einer Grundversorgung an Herausforderungen und Möglichkeiten eröffnen, welche Ziele im Leben blieben oder sich ändern würden.

Nils Ehnert sammelt auf seiner Projektseite Meinungen zu dieser Idee. Es sind hier schon durchaus lesenswerte Gedanken hinterlegt. Inspiration genug für jeden, einmal selbst darüber nachzudenken.

Und WasWuerdenSieTun?


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