Verzicht auf Fernsehen = mehr Leben

Vorabinfo: Die Nichtfernseherstudie

Drüben bei KranzKrone funktioniert das Leben sehr gut ohne Fernsehen. Ein wirklich guter, entschiedener und mächtiger Schritt. Mächtig deshalb, weil es einen zwingt, das Leben aktiver zu betrachten und zu gestalten. Kein Diktat von Fernsehzeitschriften oder Serien mehr. Man muss sich plötzlich auf sich selbst und seine Gedanken konzentrieren.

Verzicht für mehr Leben

Nicht umsonst steht in vielen Lebenshilfen und Ratgebern an oberer Stelle, den Fernseher abzuschaffen oder zumindest stark in der Nutzung einzuschränken. Wer hat nicht schon mal über zu wenig freie Zeit gemeckert, war aber im Gegenzug nicht bereit die Glotze wenigstens um einige Minuten am Tag länger kalt zu lassen? Denkt mal darüber nach.


Wasser-Fußabdruck kennen und ernst nehmen

Den ökologischen Fußabdruck kennen wir ja bereits. Aber was sagt der Wasser-Fußabdruck über uns und unser tägliches Verhalten aus?

Lebst du auf großem Wasserfuß? Die grobe und gewagte Prognose meinerseits: Als Europäer wohl eher ja.
Wichtig bei der Betrachtung ist nicht nur der direkte Wasserverbrauch jeden Tag, sondern das virtuelle Wasser spielt hier eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das virtuelle Wasser ist notwendig um alle unsere täglichen Waren zu produzieren. Und dabei nimmt unser Essen eine volumige Rolle ein. 16.000 Liter für ein Kilogramm Fleisch? Wahnsinn. 140 Liter für eine Tasse Kaffee? Bitter.

Also gleich mal den persönlichen Wasser-Fußabdruck ermitteln und darüber nachdenken!


Nur 100 Dinge für die Freiheit

Die einen wollen von allem immer mehr und andere wollen ihr Leben und/oder den Haushalt mal grundlegend entschlacken. Dinge, die zu viel des Guten sind werden verschenkt, verkauft oder einfach weggeworfen. So gewinnt man wieder Überblick und fühlt sich freier. Kann ich durchaus nachvollziehen, weil ich oft genau so denke und durchaus stets bemüht bin, mein Leben und mein Umfeld so schlank wie möglich zu halten.

Einer, der es aber tatsächlich wissen will, ist vercors, der auf seinem Blog Nur 100 Dinge... den Kampf mit sich selbst und dem Materiellen aufgenommen hat. Bis Ende des Jahres will er eine Vielzahl nicht benötigter Dinge loswerden, um letztlich auf nur 100 verbleibende Dinge zu kommen.


Einfach zu dumm, das Stadtleben

Es gibt Nachrichten, die mich leicht nervös machen. So wie diese hier: "How the city hurts your brain". Nach dieser Studie zu urteilen belastet unser Stadtleben das Gehirn und lässt es weniger leistungs- und aufnahmefähiger werden. All diese tägliche Ablenkung im städtischen Miteinander saugt Energie und die Aufmerksamkeit leidet. Und da Berlin nun nicht wirklich ein Dorf ist, könnte man zu dem Schluss kommen, die Hauptstädter liegen geistig etwas zurück.

Just being in an urban environment, they have found, impairs our basic mental processes. After spending a few minutes on a crowded city street, the brain is less able to hold things in memory, and suffers from reduced self-control.


Wider die Wachstumsrichtung

Das Leben geht seltsame Wege. Das muss sich auch dieser Baum gedacht haben, als er - sicher schmerzhaft - seitwärts verbogen wurde.

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Bei einem Spaziergang kann einem viel begegnen, man muss nur hinsehen. Aber wozu soll das gut sein? Gewaltausbruch, Stärkebeweis, Kunst?


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