Das Fünf-Fragen-Stöckchen

Heißa, das Phänomen "Stöckchen werfen" ist wieder da. Wenn man, so wie ich, schon ein paar Jahre im Blog-Business dabei ist, sind einem diese tieffliegenden Beulenverursacher bestens bekannt.

Jetzt habe ich mal wieder eines gegen den Kopf bekommen. Trotz Kopfschmerzen schaue ich mir das mal genauer an und steige auf die damit verbundenen Anforderungen ein.

Fünf Fragen sollen es also sein. Sowohl gestellt vom achisto als auch bei ihm im Blog nachzulesen. Und dann gleich so komplizierte, die das Gedächtnis anstrengen. Ob das gut geht?!


Sammelst du noch oder lebst du schon

So, ich musste mich erst einmal selbst sammeln um das Thema zu fassen. Die Frage war: "Was sammelt ihr?".

Ich habe in meinem Leben vieles gesammelt, interessiere mich aber immer weniger für diese Disziplin. Das Ansammeln von irgendwelchen Dingen ohne praktischen Nutzen und rein der Masse wegen ist weder wirtschaftlich noch sonderlich reizvoll.

Zu belastend, einseitig und pflegeintensiv. In der heutigen Zeit macht nicht einmal Geld sammeln wirklich Sinn. Also sage ich: gar nicht erst damit anfangen oder meinetwegen etwas gutes damit tun.


Das Internet ist nicht erwachsen, oder doch?

Das Internet kann noch gar nicht erwachsen sein, höchstens etwas gealtert und reifer als vorher. Es gibt noch sooo viel zu lernen und zu streben.

Eine interessante Frage die der Webbi stellt. Nun, gemessen an der heutigen schnellebigen Zeit ist das Internet nicht mehr wirklich klein und mickrig. Das spricht also für ein erwachsenes Alter. Aber sieht man es an der rosigen Zukunft gespiegelt, stehen wir gerade mal am Anfang mit dem Kind Internet.
Das Problem bei solcher Betrachtung ist, dass es kein Vergleichswert oder noch besser ein Vergleichskind gibt. Es gab vorher noch kein solch großes allumfassendes Netzwerk mit dem man das heutige Internet vergleichen könnte. Es wird also immer das Internet bleiben, welches sich wieder und wieder neu erfindet und dabei kindhaft naiv agiert. Was morgen sein wird ist ihm egal, das hier und jetzt ist wichtiger. Och, warum zur Schule gehen wenn es doch draußen auf dem Spielplatz viel schöner ist?


Ein Leben ohne Loriot ist möglich aber sinnlos

Ein Leben ohne Loriot ist möglich aber sinnlos - frei nach Vicco von Bülow, der diese Woche verstorben ist.

Die wirklich Großen gehen nicht leise. Unvergessen schon gar nicht. Loriot hat mich und meinen persönlichen Humor geprägt. Seine Sketche, Filme und Figuren sind unvergleichlich und bisher definitiv unerreicht.

Im täglichen Leben fallen mir immer wieder seine genialen Worte und Ideen ein. Denn was liegt näher, als beim Anblick eines schiefen Kalenders im Wartezimmer eines Arztes an das legendäre "schiefe Bild" zu denken?!

Ein Schmunzeln ist nicht weit und freudige Erinnerungen kommen hoch. Ich vermisse Loriot schon jetzt. Evelyn aber wird sich auf ihn freuen.


Mit einem alten Smartphone überleben

Es dürfte bekannt sein, dass ich immer noch mit dem ersten Versions-Wurf von Apples iPhone durchs digitale Kommunikationsleben gehe. Soviel zu meinem mobilen Setup. Und es funktioniert meistens gut und eher seltener weniger toll.

Es ist schon witzig was passiert wenn ich mit dem Gerät an die Öffentlichkeit trete, es also dem ein oder anderen auffällt was ich da für ein Urgestein mit mir herumtrage. Die Reaktionen darauf schwanken zwischen Bewunderung ("Hey cool, ist das das 1. iPhone? Habe ich noch nie gesehen, zeig mal her.") und Mitleid ("Oooh, kann er sich kein aktuelles leisten, ist ja schon fast traurig.").


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