WLAN-Kabel – die optisch bessere Lösung
Schon mal was vom WLAN-Kabel gehört?
Ich bis heute auch nicht. In der S-Bahn unterhielten sich zwei junge Menschen darüber, ob es wohl ein WLAN-Kabel gäbe oder nicht. Ich dachte mir meinen Teil.
Um die Antwort vorwegzunehmen und euch eine Blamage zu ersparen: Ja, es gibt ein W-LAN-Kabel. Man kann es nur nicht so gut fassen, weil es unsichtbar ist. Für mich wäre das ja eine Geldverschwendung, aber einigen scheint es das wert zu sein.
Entscheidet bitte selbst ob ihr euch eins zulegen wollt. Bereits 2004 gab es Produkte dieser Art zu kaufen, z.B. bei eBay. Denkt aber bitte an die scharfen Kanten beim Verlegen und die unschöne Schnittmenge mit dem menschlichen Körper.
Netzwerk mit Allnet Powerline-Adapter erweitern
Stellt euch folgendes Szenario vor: Die Allnet Powerline-Adapter in meinem Heimnetzwerk sind zwar schon etwas älter, aber noch voll funktionstüchtig. Die 200Mbit Übertragungsrate sind immer noch ausreichend. Von daher kein Handlungsbedarf. Meine Frage ist jetzt aber: Kann ich das bestehende Netzwerk mit zusätzlichen Powerline-Adaptern erweitern?
Was habe ich: Allnet Powerline-Adapter 200MBit Ethernet Bridge Bundlevom Typ ALL168205, drei an der Zahl und funktionabel. Dazu einen weiteren Adapter gleichen Typs. Und Windows XP-Software vom Hersteller zur Konfiguration der Hardware (ALL16820x Utility in Version 3.0.x). Und natürlich ein bestehendes Powerline-Netzwerk mit Domänen-Kennwort, gültig für alle Powerline-Adapter im Netzwerk.
Allnet 200 Mbit Powerline Ethernet Bridge

Mein lokales Heimnetzwerk ist unabhängiger geworden. Vor allem unabhängiger von lose durch die Wohnung gezogenen Kabeln. Z.B. solche, die an Schwellen entlang und durch Türen hindurch zwischen Router und DSL-Anschluss und den Zimmern verlegt wurden.
Auch das Bohren durch Wände blieb mir erspart, da ich mich kürzlich für ein Netzwerk über die Stromleitung entschieden habe. Wände bohren ist in einer Mietwohnung eh nicht wirklich förderlich. Die neue Verbindung über das Stromnetz heißt Allnet 200 Mbit Powerline Ethernet Bridge.
Zur Sicherheit: lokales Netzwerk mit DMZ
Wer in seinem lokalen (Heim-)Netzwerk einen öffentlich zugänglichen Bereich betreibt, sollte sich darüber Gedanken machen diesen Bereich von seinem privaten Netzsegment zu trennen. Sei es über einen an das Internet angeschlossenen Server oder wie in meinem Fall das Betreiben eines teils öffentlichen WLAN Access Points.
Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich generell die Trennung des öffentlichen Bereichs vom privaten Netzwerk mithilfe einer "echten" DMZ (Demilitarized Zone).
Durch den FON-Router bzw. Access Point mit seinem öffentlichen WLAN geht sämtlicher Datenverkehr über mein privates Netzwerk, da FONs "La Fonera" am selben Switch angeschlossen ist, an dem auch mein Server und die Clients hängen. Um hier eine physikalische und logische Trennung zwischen den Netzwerken zu erhalten, habe ich mir eine echte DMZ eingerichtet.


