Mein Datensicherungskonzept (Teil 4) – Sicherung der Blog-Datenbank mit MySQLDumper

In diesem Artikel stelle ich die Backuplösung meines Blogs und der dazu gehörigen MySQL-Datenbank vor. Das ganze ist Teil meines individuellen Datensicherungskonzeptes. Zum nachvollziehen schaut ihr am besten dort in den ersten Teil rein.

Ich möchte nun aufzeigen, dass es keine Raketenwissenschaft ist eine Datenbanksicherung zu erstellen und in das bestehende (offline) Backup-Konzept zu integrieren.

Sicherung der MySQL-Datenbank

Die wichtigsten Schritte und eine Übersicht der von mir verwendeten Tools. Die Sicherung der MySQL-Datenbank und sonstigen Dateien auf dem Webspace des WordPress Blogs läuft grob wie folgt ab:


MySQL-Datenbank: Update auf Version 5

Es ist vollbracht. Unter der Haube von Station 9.111 läuft jetzt die aktuellste Version 5 der beliebten MySQL-Datenbank. Hintergründe, warum ein Update sinnvoll und zwingend geworden ist, hatte ich vor kurzem beschrieben: WordPress 3.2 wird MySQL-Datenbanken in der Version 4 ablehnen.

Damit nun ein Datenbank-Update sauber über die Bühne geht sind Gedanken und Schritte im Vorfeld !! notwendig. Hier als Gedankenstütze und zum nachmachen ein kleiner ...

Ratgeber und Leitfaden

  1. Wartungsmodus im Blog aktivieren. Geht einfach und sauber ohne Plugin.

WordPress 3.2 mag MySQL-Datenbank Version 4 nicht

Na toll, da ist man stets bemüht dem aktuellen Stand der Softwaretechnik zu folgen und wird dann nicht gelassen. Jedenfalls nicht so ohne weiteres. Mir ist ja klar, dass MySQL Version 5 wesentlich neuer und auch besser ist. Was es da alles an Vorteilen und Neuem gibt, Stored Procedures, Views usw. Und die Performance erst - huuii!!

Aber alles für die Katz wenn der Provider sagt: Is nich, ein Update von Version 4 auf 5 ist nicht automatisch möglich. Und meine Datenbank läuft nun mal im Moment mit Version 4 der beliebten OpenSource Datenbank MySQL.


Keine Datenbankverbindung in Newslettermail

Sowas hatte ich auch noch nicht. Eine Email (Newsletter), die vom selben Absender regelmäßig und korrekt ausgeliefert wird, erschien heute recht merkwürdig im digitalen Briefkasten. Ich las dort nämlich folgendes:

Datenbankverbindung konnte nicht hergestellt werden. Bitte versuchen Sie es später nochmals.

Das ganze noch in der Betreffzeile mit einem "<p>" am Ende verziert liess mich doch ein wenig schmunzeln. Newslettermails sind eben auch nichts anderes als Software aus Codezeilen und funktionierenden Datenbankverbindungen.

Auf das die nächste Mail mich human-leserlich erreiche.


Automatische Artikel-Versionierung abstellen

Ich speichere des öfteren meine im Entwurf befindlichen Blogbeiträge während ich sie erstelle. WordPress (jedenfalls in der Version 2.6) legt aber in der Standardeinstellung automatisch mehrere Versionen eines Artikels an, sodass mal eben hunderte Versionen in der Datenbank landen. 
Der Anleitung "3 Quick Tipps zu den automatischen Artikelversionen in WordPress" bei Texto folge leistend konnte ich nun einige hundert Artikelversionen meiner Beiträge aus der Datenbank löschen. Sogleich habe ich WordPress generell beigebracht, erst gar keine zusätzliche Versionierung zu betreiben, weil ich das für überflüssig halte.
Es gibt aber für diejenigen, die das Vorgehen durchaus schätzen, die Möglichkeit der Anzahlbeschränkung (ebenfalls über die Konfigurationsdatei "wp-config.php").