Bin ich ein egoistischer Leser und Nachbarblogger?

Was der Robert da meint ist mir in den letzten Monaten ebenfalls bei mir und der Blogosphäre im allgemeinen aufgefallen: "Blog alone: Vom egoistischen Leser und Nachbarblogger". Aber eher unterschwellig. Schön, dass er das jetzt mal anspricht und in Worte fasst.

Ich habe nachgedacht. Ich selbst nehme mich nicht aus, hätte viel mehr auf anderen Blogs kommentieren und auch hier in meinem Blog mehr verlinken können - keine Frage. Das ist immer auch eine Kosten-/Nutzenbetrachtung. Teils waren es Themenengpässe oder einfach mal keine Lust. Soweit so gut.


Hallo Blograum!?

Nach der Mo-Fr Zone ist ja nun schon wieder fast Wochenende. Also meines wird wahrscheinlich entspannt und locker werden, so wie es sein sollte.

Wie siehts aus bei euch, seid ihr noch da? Ich frag ja nur, weil ich der Meinung bin, dass es hier etwas ruhiger geworden ist an der Leserfront. Natürlich weiß ich, dass ich selbst die letzte Zeit keine Beitragssalven abgeschossen habe. Trotzdem fällt es mir auf.

Hat das was mit dem nahenden Frühling zu tun? Dabei ist es doch so kalt draußen. Ihr müsstest doch alle zuhause sitzen und neben einer heißten Tasse Tee jede Menge Blogs lesen. Nicht?
Ein kleiner Anstoß: Ich schau da mal in Richtung Top-Senfer des Jahres 2010. Keine Lust auf eine Titelverteidigung?


Ja wo schreiben sie denn?

Hier zum Beispiel schreiben sie (ich und meine Kommentatoren) gerade eher weniger. Dass es im Moment etwas ruhiger hier ist, stört mich nicht weiter, das muss ein Blog aushalten können.

Aber ich beobachte punktuelles Blogsterben (Beispiel Maksi) und Unwohlsein mancher in ihrer Bloghaut. Ich bin der Meinung, dass es jedes Jahr um diese Zeit (es wird wärmer, Sonne gewinnt gegenüber dem Computer, allgemeine Lustlosigkeit etc.) mau aussieht in der Blogosphäre. Da man im Blograum durchaus mal still zuhause sein kann ohne darüber zu berichten, ist das für mich kein Drama.
Macht was ihr wollt, ich melde mich dann und wann an dieser Stelle oder auf Twitter. Ich bin allerdings derzeit etwas ratlos, was spannende Themen anbelangt, die hier präsentiert werden könnten. Was ja nicht heißt, dass mein Leben gerade nichts an Spannung darbieten würde, ganz im Gegenteil.


“Diese Copy&Paste-Kultur muss man einfach vermeiden.” – Interview mit key von keyblog.de

Für das erste Interview überhaupt auf meinem Blog konnte ich key von keyblog.de gewinnen, der ein paar Fragen für mich beantwortet hat. Freut euch auf Themen wie Blogkultur, Twitter und zugemüllte Feedreader. Und darauf was das wichtigste Ereignis in key's Blogleben war.


Kommt Twitter in Frage?

twitter.pngBisher habe ich mich nicht an den Dienst Twitter herangewagt. Wieso? Keine Lust, keine Zeit, zu aufwändig, wie auch immer. Dass ich jedem jederzeit mitteilen soll, was ich gerade tue, ging mir nämlich nie richtig in den Sinn. Wozu brauche ich das permanente Gezwitscher? Und vor allem: was gebe ich über mich preis? Mehr als ich wollte. Geht dieser Informationsüberfluss überhaupt jemanden etwas an?

Wer wissen möchte, was denn Twitter nun eigentlich ist, kann mal bei Florian vorbeischauen. Der hat das mal kurz analysiert und über ein verlinktes Video anschaulich dargestellt. Hach, Microblogging kann so einfach sein. Aber ich selbst werde mich wohl weiterhin der Twittermania verweigern.


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