Weiterhin Verzicht auf eigenes Auto

Ostern war es vorbei. Ich weiß es noch ganz genau. Ein paar Monate sind es jetzt also her, als ich mich durchrang einen konsequenten Schritt zu tun - Verzicht auf das eigene Auto!

Und was soll ich sagen, ich bereue absolut nichts. An meiner Lebensweise hat sich in Hinsicht Transportverhalten wenig geändert. Ich schätze, dass ca. 80% mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Bussen und Bahnen sowie Fahrrad und zu Fuß bestritten werden. Der Rest wird mal mit Mietwagen und Carsharing-Elementen oder selten mit Taxi aufgefüllt.

Nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geldbeutel freuen sich ungemein, wird doch - im wahrsten Sinne des Wortes - kein Geld mehr unnütz verbrannt oder Wert durch nutzloses Rumstehen des Wagens vernichtet.


Pionierarbeit – Verzicht auf eigenes Auto

So, das war sie, meine Autobesitz-Ära. Ich verzichte auf mein eigenes Auto, habe es verkauft und ein neues ist nicht in Sicht. Warum? Weil sich bei mir die Erkenntnis durchgesetzt hat, mein Geld zusammen zu halten, also nicht einfach aus dem Fenster zu schmeißen. Mein Auto, hier in der Großstadt Berlin, stand viel mehr rum als das es fuhr. Mal abgesehen, dass das jedes Auto der Welt tut, bei mir eben nur noch mehr.
Ja, ich habe meinen BMW geliebt, nach meinen Wünschen auf- und umgebaut, gepflegt und zeitweise gegen Leute, die ihm an den Lack wollten, verteidigt. Ich vermisse die gute Zeit nicht, denke aber sehr gern daran zurück.


Virulente Autofahrten

"Das Auto als Angriffsziel für Viren und Hacker" titelte es heute bei heise Security. Was würde das für meine alltägliche Autofahrpraxis bedeuten, besäße ich ein technisch gut ausgestattetes Auto neueren Datums?

Es kann demnach heutzutage vorkommen, dass nicht nur ich selbst Viren mit meinem Auto transportiere, sondern auch böswillig eingestellte Personen mir diese einfach in meinen fahrbaren Untersatz einschleusen. Hacker zeigen mir dann erst einmal wie ich zu fahren habe indem sie die Kontrolle über Navi und Abstandwarner erlangen. Und was ist das - der Airbag sollte doch normalerweise erst aufgehen, wenn unmittelbar Gefahr in Verzug ist!? Seltsam.


Berliner Auto-Plakettierung (III)

Erinnert sich noch jemand an diese komischen Plaketten, welche Fahrzeuge zieren müssen und angeblich als Eintrittskarte für Umweltzonen gelten? Sicher ja, schließlich darf beinahe jeder heutzutage damit rumfahren, nicht nur in Berlin. Ich bin immer noch der Meinung, dass diese Plakette massiv fehl am Platz ist und meine Windschutzscheibe Qualen erleidet. Grün und eckig zerstört sie jedes makellose Aussehen eines Kraftfahrzeuges. Auch wenn sich die meisten schon daran gewöhnt haben mögen, ich kann es nicht.

Hat dieser administrative Aufwand bisher irgendjemanden etwas eingebracht? Sind irgendwelche Gelder geflossen - von Bürger zu Staat - aufgrund von Missachtung der ZONENregelung? Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich dieses Ding für nichts und wieder nichts an meine glatte Frontscheibe backen musste. Grrr, mach das weg!


Neue Hackermethode: Falsche Strafzettel

Hacker finden immer neue Wege, um Anwender auf ihre präparierten Webseiten zu lotsen und Schadsoftware zu übertragen. Bisher nur aus den USA bekannt, soll ein neuer Weg darin bestehen, die reale Welt (hier: vermeintliches Falschparken) mit der virtuellen Onlinewelt (hier: verseuchte Webseiten) zu verbinden, also den Vorteil "echter" physikalischer Welten als Aufhänger zu nutzen.
Dazu wurden bei Verkehrssündern Tickets an die Windschutzscheibe angebracht, die einen bestimmten Link enthalten, der die Fahrer bzw. Internetnutzer mit Bildern über ihre angeblichen Vergehen aufklären soll. Der Virus folgt zugleich in Form einer ausführbaren Datei und eines Trojaners.


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