Sonstiges

Pionierarbeit – Verzicht auf eigenes Auto

So, das war sie, meine Autobesitz-Ära. Ich verzichte auf mein eigenes Auto, habe es verkauft und ein neues ist nicht in Sicht. Warum? Weil sich bei mir die Erkenntnis durchgesetzt hat, mein Geld zusammen zu halten, also nicht einfach aus dem Fenster zu schmeißen. Mein Auto, hier in der Großstadt Berlin, stand viel mehr rum als das es fuhr. Mal abgesehen, dass das jedes Auto der Welt tut, bei mir eben nur noch mehr.
Ja, ich habe meinen BMW geliebt, nach meinen Wünschen auf- und umgebaut, gepflegt und zeitweise gegen Leute, die ihm an den Lack wollten, verteidigt. Ich vermisse die gute Zeit nicht, denke aber sehr gern daran zurück.


Anti-Gewalt-Projekt der Berliner Polizei

Ich muss erwähnen, dass ich vor kurzem bei der Polizei war. Und zwar selbstbestimmt und mit Absicht.

Was gab es? Es gab ein Seminar der Berliner Polizei über drei Stunden zum Thema Prävention im Rahmen des Anti-Gewalt-Projekts. Das Projekt führt Basisseminare für Erwachsene über den Umgang mit Aggression und Gewalt in der Öffentlichkeit durch. Spannend und lehrreich war es auf jeden Fall. Es ging wie gesagt um Prävention, nicht um Heilung oder Angriffsabwehr usw. In Kurzform waren die Inhalte:


Aus dem Büro – Telefonkonferenzen-Staffellauf

Kleine Anekdote aus dem Arbeitsleben, kennt ihr vielleicht auch.

Mein Beruf bringt es so mit sich, dass viel telefoniert wird. Natürlich nicht nur zwischen zwei Personen, sondern in Gruppen. Telefonkonferenzen sind ein normales Alltagsphänomen. Jetzt stell' ich eben eine solche zur Verfügung, sagen wir von 14-15 Uhr unter einer bestimmten Zugangsnummer und Kennwort, das Vorgehen kennt ihr sicher. Es fällt mir während dieser Telko ein, dass ich doch für denselben Telko-Raum ab 15 Uhr die nächste eingestellt habe und natürlich wieder Moderator bin. Hm, es kommt wie es kommen muss, wir brauchen bis gut 15 Uhr und die nächsten Gäste der 2. Telko kommen rein.


Verdrecktes Berliner Straßenbild

Unglaublich. Kaum eine Straße, ein Fußweg oder Fahrradweg in Berlin ist nicht verdreckt. Mit dem Ergebnis, dass Müll, Splitt und die obligatorischen Hunde-Hinterlassenschaften es mir derzeit schwer machen Berlins Straßen zu mögen. Nachdem der Winter sich scheinbar doch entschieden hat zu weichen, werden die Ausmaße überall erkennbar. Sogar die von Silvester.

Alles lag die letzten Monate größtenteils unter Eis und Schneeähnlichem und wird nun sichtbar. Kein schöner Anblick. Und leider, weil noch nicht genug, auch für Fahrradreifen tödlich, wie ich an eigenem Vehikel frustiert feststellen durfte. *grmpf* Ich plädiere für einen ordentlichen Berliner Straßen-Frühjahrsputz.


Verzicht auf Fernsehen = mehr Leben

Vorabinfo: Die Nichtfernseherstudie

Drüben bei KranzKrone funktioniert das Leben sehr gut ohne Fernsehen. Ein wirklich guter, entschiedener und mächtiger Schritt. Mächtig deshalb, weil es einen zwingt, das Leben aktiver zu betrachten und zu gestalten. Kein Diktat von Fernsehzeitschriften oder Serien mehr. Man muss sich plötzlich auf sich selbst und seine Gedanken konzentrieren.

Verzicht für mehr Leben

Nicht umsonst steht in vielen Lebenshilfen und Ratgebern an oberer Stelle, den Fernseher abzuschaffen oder zumindest stark in der Nutzung einzuschränken. Wer hat nicht schon mal über zu wenig freie Zeit gemeckert, war aber im Gegenzug nicht bereit die Glotze wenigstens um einige Minuten am Tag länger kalt zu lassen? Denkt mal darüber nach.


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