Politik

Sind wir dem aktuellen Sicherheitsgelaber schutzlos ausgeliefert?

Dieses ganze (Un-)Sicherheitsgelaber aktuell in den Medien geht mir auf den Nerv. NSA, Prism und wie sie alle heißen. Einmal, dass wir das Thema überhaupt haben und uns darüber Gedanken machen müssen. Und zweitens weil es doch Lösungen gibt, die nur nicht genutzt werden. Oder liege ich da falsch?

Schutz vor NSA-Überwachung

Schutz ist möglich

Ich erinnere zum Beispiel an eine Kleinigkeit, der Aktion Email-Verschlüsselung. Was ist damit? Wäre das eine, zwar kleine, Möglichkeit, sich ein wenig Privatsphäre zurück zu erobern? Ich denke schon.
Nur sind scheinbar immer noch große Hürden vorhanden, die Technik in den normalen Alltag zu integrieren. Sprich sie ist immer noch kompliziert einzurichten, die großen Player (Freemailer etc.) machen nicht mit und überhaupt, meine Oma nutzt es leider auch nicht. Da kann man nichts machen.


Exit! Warum erst jetzt?

ExitNuke.gif

Eine alte Diskussion - nur jetzt neu aufgeheizt.

Angetan von weniger Atommacht bin ich schon länger, nicht erst seit der Katastrophe in Fukushima. Aber bin ich denn im letzten Jahr in Berlin auf die Straße gegangen und beziehe ich seit vielen Jahren schon Ökostrom damit erst JETZT, weil auf der anderen Seite der Erde gravierende Probleme mit Atomkraft auftreten, in Deutschland über weniger Atomstrom NACHGEDACHT wird? Fühlt sich nicht gut an dieser Kurzschluss. Es ist an der Zeit, dass nachgedacht und auch sinnvoll GEHANDELT wird.


Berliner Auto-Plakettierung (III)

Erinnert sich noch jemand an diese komischen Plaketten, welche Fahrzeuge zieren müssen und angeblich als Eintrittskarte für Umweltzonen gelten? Sicher ja, schließlich darf beinahe jeder heutzutage damit rumfahren, nicht nur in Berlin. Ich bin immer noch der Meinung, dass diese Plakette massiv fehl am Platz ist und meine Windschutzscheibe Qualen erleidet. Grün und eckig zerstört sie jedes makellose Aussehen eines Kraftfahrzeuges. Auch wenn sich die meisten schon daran gewöhnt haben mögen, ich kann es nicht.

Hat dieser administrative Aufwand bisher irgendjemanden etwas eingebracht? Sind irgendwelche Gelder geflossen - von Bürger zu Staat - aufgrund von Missachtung der ZONENregelung? Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich dieses Ding für nichts und wieder nichts an meine glatte Frontscheibe backen musste. Grrr, mach das weg!


Babelsberg für Flughafen Tempelhof

Der Volksentscheid bezüglich der Offenhaltung des Flughafen Tempelhof ist ja bekanntlich gescheitert; juristisch ist das ganze ebenfalls besiegelt. Macht aber nichts, wenn man mal den Vorstandschef der Studio Babelsberg AG Carl Woebcken fragt. PNN berichtet, dass der nämlich auf dem Areal einen weiteren Filmstandort für die Region Berlin aufmachen möchte. Neben Babelsberg und Adlershof wäre das immerhin der dritte.

Nun ja, damit wäre meiner Ansicht nach eine Alternative zum Flughafenbetrieb selbst gefunden. Die nun nicht mehr aktiv genutzten Flughafengebäude würden zu neuem Leben erweckt. Trotzdem soll weiterhin die Tradition aufrecht erhalten werden, also zusätzlich eine "Begegnungsstätte der Bevölkerung" entstehen.
Und wer weiß, vielleicht fliegen bald wieder kleine Flugzeuge über Tempelhof. Dann wohl aber eher aus filmtechnischen Gründen.


Jemand gegen Flughafen Tempelhof?

Es ist ja nicht mehr auszuhalten, ständig und überall das Gejammer, dass der Flughafen Berlin-Tempelhof offen bleiben müsse. Ich kann die Argumente ja verstehen. Aber hat denn hier niemand vernünftige Gegenargumente, um eine ausgewogene Diskussion zu ermöglichen? Oder zumindest, damit ich mich über beide Seiten informieren und darüber abwägen kann? Da helfen mir auch die Parolen und Sätze der Politik und Interessengruppen nicht, von wegen ich brauche keinen VIP-Flughafen oder so ähnlich.

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Nach ein wenig suchen habe ich jetzt doch etwas gefunden (bei ghost dog und karsan): 100 Gründe für Tempelhof, die damit plötzlich nicht mehr so positiv aussehen. Da muss ich mich mal einlesen. Gespannt bin ich jedenfalls auf das Wahlergebnis am 27. April.


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