Gedanken

Weisheit gestern wie heute

Ich habe heute in meinem täglich frischen Sprüchekalender folgendes gelesen:

Wer nichts weiß, weiß genug, wenn er weiß, wie man sich friedlich verhält. - aus England

Das hat mich doch spontan an einen mittlerweile sehr berühmten Satz von Dieter Nuhr erinnert: "Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten."
Der Spruch ist älter, aber nicht minder aktuell. Und es klingt ähnlich, etwas direkter aber sagt doch das gleiche aus finde ich. Oder etwa nicht?


Berliner Auto-Plakettierung (III)

Erinnert sich noch jemand an diese komischen Plaketten, welche Fahrzeuge zieren müssen und angeblich als Eintrittskarte für Umweltzonen gelten? Sicher ja, schließlich darf beinahe jeder heutzutage damit rumfahren, nicht nur in Berlin. Ich bin immer noch der Meinung, dass diese Plakette massiv fehl am Platz ist und meine Windschutzscheibe Qualen erleidet. Grün und eckig zerstört sie jedes makellose Aussehen eines Kraftfahrzeuges. Auch wenn sich die meisten schon daran gewöhnt haben mögen, ich kann es nicht.

Hat dieser administrative Aufwand bisher irgendjemanden etwas eingebracht? Sind irgendwelche Gelder geflossen - von Bürger zu Staat - aufgrund von Missachtung der ZONENregelung? Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich dieses Ding für nichts und wieder nichts an meine glatte Frontscheibe backen musste. Grrr, mach das weg!


Inhalt von Email-Benachrichtigungen

Wenn ich auf Blogs Kommentare verfasse und dabei jeweils die dort bereitgestellte Abo-Erinnerungsfunktion nutze, möchte ich anschließend eigentlich nicht nur den reinen Hinweis bekommen wenn eine neue Antwort darauf eingegangen ist. Nein, diese "einfache" Variante empfinde ich als etwas zu kurz. Bei der steht dann so etwas in der Art:

Hallo,es gibt einen neuen Kommentar auf XYZ für den Eintrag ABC, zu lesen unter LINK.

Besser finde ich an dieser Stelle die Variante bei der gleich zusätzlich der Kommentar in der Mail enthalten ist. Etwa so:

... Autor: XYZ, Kommentar: blabla. Alle Kommentare zu diesem Artikel: LINK.


Kommt Twitter in Frage?

twitter.pngBisher habe ich mich nicht an den Dienst Twitter herangewagt. Wieso? Keine Lust, keine Zeit, zu aufwändig, wie auch immer. Dass ich jedem jederzeit mitteilen soll, was ich gerade tue, ging mir nämlich nie richtig in den Sinn. Wozu brauche ich das permanente Gezwitscher? Und vor allem: was gebe ich über mich preis? Mehr als ich wollte. Geht dieser Informationsüberfluss überhaupt jemanden etwas an?

Wer wissen möchte, was denn Twitter nun eigentlich ist, kann mal bei Florian vorbeischauen. Der hat das mal kurz analysiert und über ein verlinktes Video anschaulich dargestellt. Hach, Microblogging kann so einfach sein. Aber ich selbst werde mich wohl weiterhin der Twittermania verweigern.


Gesprächsnotiz (II)

Neulich am Telefon folgender Gedanke:

Wenn ich mich um jemanden oder etwas kümmere, bin ich dann ein Kümmerling, oder vielleicht ein Kümmerich?

Kann mir bei dieser Frage jemand weiterhelfen?


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