Alltag

Das Radio und die Programmqual

Ein schöner Morgen, wirklich: dumpfes Licht aus der Energiesparlampe, die letzten Eindrücke des Nachttraumes sind noch gegenwärtig und überhaupt ist der Blutzuckerspiegel alles andere als ausgeglichen.


Hinter der S-Bahn her

Ein immer wieder kurios anmutendes Schauspiel begegnet mir ab und zu bei meiner nahezu täglich stattfindenden Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Das S-Bahn-Rennen. Nein, kein Wettlauf mit, sondern um die nächste Bahn.

Gebrauchsanweisung

Eine kurze Erläuterung/Anleitung zum selber machen:
Obwohl noch mind. 30 Meter bis zur Bahn überbrückt sein wollen wird die Tatsache ausgeblendet, dass sich die Türen bereits im Schließvorgang befinden. „Zu spät!“ mag ein aus der Bahn heraus beobachtender Passagier denken, nicht jedoch der willensstarke Läufer. Bis zur Tür schafft er es noch. Die Bahn aber fährt los. Vielleicht hat er noch die Kraft irgend jemanden dafür zu danken, ihn in eine solch unangenehme Situation gebracht zu haben, z.B. dem Fahrer oder der netten Person hinter dem Anssagelautsprecher. Als Belohnung für den starken Körpereinsatz gibt es Adrenalin, erhöhten Pulsschlag und kleine Schweißausbrüche für den guten Start in den Tag. Vermutlich jetzt übermannt jenem Menschen kurz das Gefühl der Hilflosigkeit, würde ich behaupten.


Der Hultschi als Sackgasse

Sackgasse

Für ein paar Tage ist offiziell Sackgasse am oberen Ende unserer Straße. Doch nicht jeder sieht das so. Oder wie erklärt sich, dass, wo hier doch jetzt Ruhe herrschen sollte, einiges an Kraftfahrzeugen an meinem Fenster vorbei fährt?


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