Mein Respekt gilt allen Bloggern
Ich lese viel über das Bloggen. Neuigkeiten, wie man es besser machen kann, Tipps und Tricks hier, Performance- und Textoptimierung dort.
Worüber ich kaum etwas lese ist, wieviel ein jeder Blogger dafür opfert. Alles sieht immer nach Einfachheit, Frieden und Harmonie aus. Es gibt wirklich schöne Blogs da draußen, keine Frage.
Bloggen ist aber eines nicht: einfach mal so und nebenbei! Bloggen wird sich hart erarbeitet. Zumindest wenn man es langfristig anlegt und ernst meint.
"Ich schreibe mal eben hier ein paar Posts" und Kommentare kommen von allein. Suchmaschinen finden von selbst hierher und die wichtigsten Inhalte sowieso auf Anhieb. Wozu Artikelideen und gründliche Recherche? Es gibt doch genug Möglichkeiten für Copy&Paste da draußen. Der x-te Artikel über Apples neues iOS - kein Problem.
Nein, verdammt, Bloggen ist groß!
Es ist viel mehr als das. Nämlich harte Arbeit, Zeit ans Bein binden und Grips im Kopf haben. Beispiele gefällig?
- Artikelrecherche, SEO, Optimierungen
- Blog-Technik auf dem neuesten Stand halten, Updates einspielen etc.
- Administration, Scripting und Arbeiten am Blog-Theme, Datensicherung
- Impressum/Datenschutzerklärung erarbeiten und weiter pflegen
- Trolle verjagen, abwägen und auffordern, moderieren
- auf dem Laufenden bleiben, andere Quellen lesen und bei anderen kommentieren
- neues ausprobieren, spielen, testen und integrieren oder verwerfen
- und vieles mehr ...
Das ist es doch was Bloggen ausmacht. Alles andere ist zu kurz gedacht. Trotz alledem macht es (mir) riesigen Spaß, sonst würden wohl auch kaum einige der Blogs da draußen überleben. Oder eben nur das gleiche schreiben.
Mein Respekt gilt allen Bloggern. Den großen und vor allem den vielen kleinen. Ein weiter so!! Ohne euch wäre es einfach mal langweilig im Internet.
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Schlagworte: Arbeit, Bloggen, Blogger, Blogs, Post, Respekt
Weiterführende Artikel zu diesem Thema:
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- Von Bloggern und Disc Jockeys
- Gibt es ein Leben nach dem Blog?
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40 Kommentare
Absolut richtig, vielleicht sollten sich das auch mal die großen Verlagshäuser zu Gemüte führen, die täglich von unseren Artikeln sich ihre "Werke" zusammenschustern und uns beim ersten falschen Wort gleich verklagen wollen ...
Hej Stef,
na das geht doch mal runter wie Öl und schön zwischendurch - neben dem vielen Gemeckere - so was Positives zu lesen.
Natürlich kann ich Dir auch voll und ganz zustimmen. Wie oft habe ich bereits Hilfe durch Beiträge anderer Blogger bekommen.
Und wenn dann noch ein Austausch in den Kommentaren stattfindet, macht das Bloggen zusätzlich Spaß.
Gruß Sylvi
P.S.: klasse finde ich, dass Du auch eine Editierfunktion zur Verfügung stellst
Der Artikel bringt es auf den Punkt!
Was aber meiner Ansicht nach vergessen wurde, ist, das man oft auch einen langen Atem und Motivation braucht.
Die ersten Leser kommen irgendwie von allein. Aber die bei der Stange zu halten und die Zahl wachsen zu lassen braucht Ausdauer.
Und Motivation braucht es, wenn man Artikel um Artikel schreibt, aber die Zahl der Besucher stagniert oder sogar rückläufig ist.
Das muss zwar nicht an einem selbst liegen, aber man fragt sich zwangsläufig, warum zum Henker werden es nicht mehr (oder sogar weniger) Leser - was mach ich wohlmöglich falsch.
Ich war eine Woche lang unangekündigt / zwangsweise nicht online, konnte daher auch keine Artikel schreiben. Prompt ist die Zahl der Besucher um zwei drittel eingebrochen und berappelt sich irgendwie nicht.
Naja, meine Feedleser halten sich ja auch noch in Grenzen, meine Follower ebenso.
Aber er (mein Blog
) wird ja in etwas mehr als zwei Wochen auch erst 1 Jahr alt.
Also ist bis zu seinem 4 Geburtstag ja noch viiell Zeit
, um die Leser"Delle" wieder auszubügeln.
Hi Stef,
du bringst es echt auf den Punkt.
"Wer den Honig will, muss der Biene summ summ leiden"
LG
Enrico
Das ist wirklich ein toller Artikel
der es ziemlich genau auf den Punkt bringt. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich mit diesem Kommentar ausdrücke wie manche Trolle, was anderes als "Klasse, Super, Danke" kann man hierzu nicht wirklich sagen
Mir war als erstes der typische Trollkommentar (toller Artikel) eingefallen, und dann dachte ich mir... neee, so was kannst Du alleine nicht als Kommentar stehen lassen, obwohl es eigentlich super passend ist.
Du sprichst mir von der Seele. Vor allem wird man fast immer noch belächelt, wenn man sagt, einen Blog zu betreiben. Ziemlich traurig!
Aber ich nehme dich mal in Feedreader auf
oh da sagst Du was... was ist bloggen überhaupt. Von einigen Freunden hatte ich schon vernommen, dass sie der Einstellung sind, dass Blogger ihre privaten Tagenbücher ins Netz stellen und das nur was für Leute ist, die gerne öffentlich "privaten Striptease" betreiben.
@stef: *lacht* mein Blog ist für Blog-Nichtkenner oder Skeptikler alles andere als einladend was Kommentare betrifft. Mein Mann hat mal gesagt, dass er sich da nicht wirklich kommentieren traut. Argumentiert hat er das in Richtung "das sieht aus wie ne Community und da kenn ich keinen".
@Crazy Girl
Bitte richte doch Deinem Mann aus, wenn ICH mich schon traue, bei Dir hemmungslos zu kommentieren, sollte es für ihn doch erst recht kein Problem sein
@sylvi: Das Redesign hatten wir ja gerade erst
@stef: Er würde in gar keinem Blog kommentieren. Da macht meiner keine Ausnahme. Aber wir hatten mal seinen Geburtstag als Blogbeitrag und tja... da musste er
Richtig. Viele aus dem Bekanntenkreis sagen immer:"Bloggen? Ach da musst du doch nur ein paar Sätze hinrotzen ...".
Außer uns Bloggern erkennt wohl sonst niemand, was da manchmal für Arbeit hintersteckt.
@stef: Ist mir ehrlich gesagt wurscht ![]()
Ich mag niemanden zum kommentieren bei mir überreden, entweder jemand macht das von selbst freiwillig oder er/sie lässt es bleiben.
Ah, ein kurzer, aber schöner Beitrag.
Leider muss ich in meinen Bekanntenkreis auch sehr oft darauf hinweisen, dass sich so ein Blog nicht von alleine pflegt. Ich habe gerade letzte Woche einen verwaisten Blog übernommen (ist jetzt mein zweiter, den ich betreibe). Ich weiß gar nicht wie viele Stunden ich in das Anpassen des Theme, dem ausprobieren von Plugins und dem entwerfen eines Artikelformats gesessen haben und dabei hab ich außer dem Impressum noch nichts dort geschrieben.
Die Leute sehen leider die Arbeit nicht, welche dahintersteckt, was sich wohl mitunter auch in der Kommentierfreudigkeit niederschlägt. ich glaube, wenn die Leser wüssten, wie viel Zeit man investiert und was alles so dahintersteckt, würden sie auch öfters mal einen Kommentar da lassen.
Schöner Artikel. Da stecken wahre Worte drin. Oft glaubt man garnicht, wieviel Zeit das schreiben und editieren in Anspruch nehmen kann.
Das wichtigste beim Bloggen ist wohl nur es regelmäßig zu tun. Da ist mir leider immer mal wieder mein kleiner innerer Schweinehund im Weg und ich bin Abends dann noch zu faul um noch ein paar Zeilen zu schreiben
Gerade diesen schönen Artikel entdeckt. Danke für die warmen und wahren Worte. Wünsche auch allen Bloggern gute Leser und weniger Spamer!
Grüße
Hallo, der Artikel ist fast 1.5 Jahre alt und trotzdem sind die enthalten Aussagen brandaktuell. Nach meiner Auffassung bzw. meinen Erfahrungen ist erfolgreich bloggen in der Zwischenzeit sogar noch schwerer geworden. Dies hat vor allem mit der Problematik der fortschreitenden Kommerzialisierung vieler Blogs und dem stetigen Rückgang der Do-Follow Blogs zu tun. Hier sei beispielsweise auf die Entwicklung von basicthinking.de verwiesen. In den neuen WP-Versionen wird sogar die Blogroll standardmäßig verbannt. Zuletzt habe ich sogar gelesen, dass Google zukünftig auch das Schreiben von Gastartikeln kritischer sehen wird. Die Vernetzung untereinander wird so schwieriger und gerade für kleinere Blogs ist es momentan, auch bei ansprechenden Inhalten, ein großes Problem überhaupt eine gewisse Sichtbarkeit zu erlangen.
Gerade erst mit dem Artikel über die Roku Soundbridge auf diesen netten Blog und dann auf diesen Post gestolpert! Und auch wenn der Artikel schon älter ist, spricht er mir ein wenig aus der Seele, du hast das sehr gut zusammengefasst!Danke!
Was die Zahl an Kommentaren in Blogs angeht, da kann ich mich meinen Vor-Kommentatoren/innen nur anschließen, es ist ne Such + Take Mentalität, da hat man scheinbar keine Zeit sich per Kommentar zu bedanken oder Feedback zu hinterlassen. Ob mir das gefällt -nee! Aber ändern kann ich das auch nicht und bloggen macht mir trotzdem weiterhin viel Spaß!
Lange Rede, kurzer Sinn!
Ich bleib hier Leser, nur weiter so
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am 23. Juni 2011 @ 10:07
Danke!
Der Artikel bringt es wirklich auf den Punkt.
Ich bin auch einer der "Kleinen", die ab und an etwas schreiben.
Es liegt in der Regel an 3 GRünden, warum das Bloggen nicht ganz so einfach ist:
1.) Man muss eine Idee haben, die den Artikel interessant macht und andere Besucher auf sich aufmerksam macht.
2.) Ich finde es nicht einfach, so "mal eben" einen Artikel aus dem Arm zu zaubern. Da geht bei mir viel Zeit drauf.
3.) Die Zeit. Nicht jeder der ein Blog hat, hat die Zeit viel zu schreiben.