Archiv für August 2009

Wasser-Fußabdruck kennen und ernst nehmen

Den ökologischen Fußabdruck kennen wir ja bereits. Aber was sagt der Wasser-Fußabdruck über uns und unser tägliches Verhalten aus?

Lebst du auf großem Wasserfuß? Die grobe und gewagte Prognose meinerseits: Als Europäer wohl eher ja.
Wichtig bei der Betrachtung ist nicht nur der direkte Wasserverbrauch jeden Tag, sondern das virtuelle Wasser spielt hier eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das virtuelle Wasser ist notwendig um alle unsere täglichen Waren zu produzieren. Und dabei nimmt unser Essen eine volumige Rolle ein. 16.000 Liter für ein Kilogramm Fleisch? Wahnsinn. 140 Liter für eine Tasse Kaffee? Bitter.

Also gleich mal den persönlichen Wasser-Fußabdruck ermitteln und darüber nachdenken!


Michael Jackson und der Musik-Abverkauf

Der Tod von Michael Jackson ist schon ein paar Wochen her. Schaut man sich aber mal die Verkaufszahlen seiner uns hinterlassenen Musik an, erkennt man erstaunliches: ansteigend und charterobernd wie schon lange nicht mehr (http://tinyurl.com/qpaafd).

Warum erleben seine musikalischen Produkte gerade jetzt bzw. nach seinem Tod einen derartigen Aufschwung und verkaufen sich wie doll?

Ich finde es eigentlich schade und zugleich bemerkenswert. Wachen die Leute durch Todesanzeigen auf und wollen ihm dadurch die letzte Ehre erweisen? Ich bin der Meinung, dass wenn man die Musik von MJ mag, man die Platten/Scheiben/Songs usw. eh schon zuhause im Regal stehen hat. Man beginnt nicht erst nach dem Ableben eines Superstars damit sie zu mögen und zu kaufen. Das hat für mich einen faden Beigeschmack und zeugt ein wenig von schlechtem Gewissen.


Menschenfreies Computern

Die Zukunft: Menschen, Administratoren, Manager usw. wird es weiterhin (ok, zumindest noch etliche Dekaden) brauchen, um Computer in irgendeiner Weise bedienen, optimieren und steuern zu können. Dass es aber immer weniger werden ist sicher von jedem nachvollziehbar. Maßnahmen zur Rationalisierung, Effektivitätssteigerung etc. seien dazu genannt.

Deshalb finde ich, dass die Bezeichnung "humanless computing" gar nicht mal so weit hergeholt ist. Das wird kommen, früher oder später. Lew Tucker, seines Zeichens Vice President & CTO bei Sun Microsystems, hat das gut auf den Punkt gebracht. Seine Theorie: Applikationen die in sich vollständig unabhängig agieren. "Future cloud apps won't need humans".
Menschen legen Grenzen fest, den Rest erledigen das System, die Server, die Software in der Wolke. Neuerdings als "Cloud Computing" bezeichnet. An- und Ausschalten ist nicht mehr notwendig.


Videoload + Speedport W700V (VI)

Solche "Kleinigkeiten" nerven: Videoload über T-Home Entertain geht erst vernüftig nachdem der Router (mein Speedport W700V) neu gestartet wurde!? Der Router hat die Firmware-Version 3.29 drauf, die ist immer noch aktuell.

Meine Beobachtungen bei einem erneuten Test:


Brauchen wir einen Email-Führerschein?

Inspiriert bzw. geweckt durch den Beitrag von Frau Dr. Kerstin Hoffmann auf ihrem Blog äußerte sich in mir der Wunsch nach Einführung einer Art Email-Führerscheins. Wobei ich mich hierbei nicht unbedingt auf speziell diesen Namen festlegen würde.
Warum ein Führerschein für elektronische Post? Beinahe täglich empfange ich Emails, die nicht meinen Anforderungen entsprechen und auch nicht denen des Senders entsprechen sollten. Einfache Beispiele sind Massenmails oder elektronische Post mit offen einsehbarem Verteiler.

Deshalb frage ich mich was aus Etikette und rücksichtsvollem Miteinander in Zeiten digitalen Briefverkehrs geworden ist, wenn es überhaupt jemals so etwas in der Art gegeben hat. Nun die Idee eines Email-Führerscheins, welcher denjenigen ausgestellt wird, die die Grundregeln verstanden haben und zur Umsetzung in der Lage sind.


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