Berliner Auto-Plakettierung (II)
Es ist soweit, denn ich sollte - zumindest nach Willen der öffentlichen Verwaltung - nun ein Klebeding namens Plakette auf der Windschutzscheibe meines KFZ durch die Gegend fahren. Dass mich das ganz und gar nicht positiv stimmt, sollte aus meinen letzten beiden Beiträgen herauszulesen sein. Es behagt mir nämlich nicht, das Ding in mein Sichtfeld zu bappen, auch wenn ich bereits ein grünes dieser Art mein eigen nenne.
Mein Kopf malt sich Szenen des Widerstandes aus. Wie ist zu verfahren, wenn ich nicht beklebt herumfahren, aber dennoch die ZONE durchqueren möchte? Schwierige Sache das. Das Auto dort nicht zu benutzen wird meine bevorzugte Variante sein. Dumm nur, dass das ungeliebte Klebezeug (zart ausgedrückt) wirklich fest angebracht werden muss, da es nicht möglich scheint, eine nervenschonendere und zeitgemäße Variante in Zeiten der Digitalisierung zu erfinden. Nein, man klebt. P(B)asta.
Ist schon nervig, dass ich mich über dieses billige Thema so erzürnen kann. Mal sehen, wie lange ich den Widerstand noch aufrecht erhalten kann und will. Am Ende muss wahrscheinlich doch geklebt werden. Aber mein Auto braucht die Umweltzone genauso wenig wie ich die Plakette.
Schlagworte: Auto, Berlin, Plakette, Verkehr
Weiterführende Artikel zu diesem Thema:
Mitreden?
Einfach einen Kommentar hinterlassen oder von der eigenen Seite einen Trackback hierher setzen. Die gesamte Diskussion kann auch per Feed nachverfolgt werden.
Artikel davor: Unangenehme Fremd-Beschallung (III)
Nächster Artikel: Das Mädel-Wiki




am 30. Januar 2008 @ 14:21
Und denk dran: Auf der Beifahrerseite ganz unten ins Eck gehört die Plakette. Wird zwar beim Kauf hundert Mal gesagt, aber wenn man sich hier so umsieht, dann gibt es genug Idioten, die das nicht begreifen. Den Knüller brachte ein BMW mit Hamburger Kennzeichen, der das Ding genau ins direkte Sichtfeld des Beifahrers gebappt hatte.