Archiv für April 2007
Blacksburg: näher als man denkt
Mehr oder weniger zur Kenntnis genommen werden ja mittlerweile solche Art Nachrichten, wie sie momentan aus den USA herüberkommen. Attentäter und Selbstmörder, diesmal mit mehr Opfern als je zuvor. Aber eben aus den USA und deshalb bei uns nicht ganz so wahrgenommen, als kämen sie aus Berlin oder einer Kleinstadt in Deutschland.
Linklotterie zum Herrentag
Was tut man nicht alles, um sein eigenes junges Blog auf die Sprünge zu helfen und bekannter zu machen. Die spamjunkies haben sich da mit ihrem Blog etwas besonderes einfallen lassen: Eine Linklotterie, bei der der Jackpot bis zum Herrentag (17.05.2007) pro gesetztem Trackback wächst. Jeweils um einen ganzen Euro.
Vielleicht habe ich in der Blogwelt Glück und erhasche mal ein Lottogewinn, wenn es real schon nichts wird.
via Schrottie
Was für arme Leute
Heute in einer einschlägig bekannten Tageszeitung sinngemäß: „Pams arme Brüste“. Was will uns der Autor damit sagen? Reiche Brüste wären sinnlos gewesen? Ich dachte nur kurz, man wolle mich auf den Arm nehmen.
Was unter der Schlagzeile tatsächlich weiter geschrieben wurde, entzieht sich meiner Kenntnis und ist meiner Meinung nach so oder so nicht lesenswert. Jedenfalls scheinen die Zeilen nicht an gewisser Informationsarmut zu leiden.
Ob Pam aber nun der Hintern platzt, die Augenlider brechen oder der Bauchnabel explodiert … stelle ich diese Informationen über meine eigenen Probleme?
Musik in meinem Leben
Was wäre mein Leben ohne Musik? Auf jeden Fall um etliche Erfahrungen, Empfindungen und Gefühle ärmer. Ich brauche sie und lebe mit ihr.
Musik stärkt, verbindet, zerstört, erweitert, kränkt, macht Mut, traurig und gute Laune. Weitaus mehr noch könnte man aufzählen, so vielfältig sind die von ihr ausgehenden Wirkungen.
Nein, ich selbst produziere keine Musik. Aber Klänge und Melodien aufnehmen, hören, verinnerlichen und Texte aufsaugen; all das verbinde ich mit Liedern und deren Texten. Natürlich mag ich nicht alles, was einem immer wieder vorgesetzt wird. Die Wahl wird schnell und hart getroffen. Sie kann sich jedoch im Laufe der Zeit ändern und zu anderen Ansichten führen.
Wilfing vs. Schlendern
In der heutigen Ausgabe der F.A.S. habe ich gelesen, dass es einen neuen Trend gibt: Das Wilfing. Sinnloses Surfen im Internet, was anschließend kaum Spuren im Gedächtnis hinterlässt. (via Spiegel Online). Was sich da zusammenbraut kann doch keiner voraus ahnen. Auch die Deutschen (noch) nicht. Zumindest waren das meine Gedanken, als ich den Beitrag las.

Parallelen versuche ich in dem Zusammenhang in einem meiner vergangenen Beiträge zu suchen: „Schlendern im weltweiten Netz?“. Zu dem mir übrigens bisher noch niemand eine Antwort geben konnte.
Wenn ich etwas genauer darüber nachdenke, hat das Eine (Wilfing) mit dem Anderen (Schlendern) nicht soviel gemeinsam wie ursprünglich angenommen. Schlendern setzt, wenn auch relativ wenig, Bewegung voraus. Wilfing hingegen baut auf minimalen Körper- bzw. Geisteseinsatz.


