Ein Unwort und dessen tägliche Qual
Es scheint – zumindest in meinem Umfeld – zugenommen zu haben: Die tägliche Begrüßung mit dem einfachen Ausdruck „Mahlzeit“. Beinahe zu jeder Tageszeit schallt mir dieses Unwort entgegen.
Gemeint ist nicht die tägliche und regelmäßige Nahrungsaufnahme an sich, sondern die Meinung der Mitmenschen, das Wort als angebrachte Begrüßung einzustufen.
Warum sich dieses eher bescheiden klingende Wort derart durchsetzen konnte, entzieht sich meiner Kenntnis und - vor allem - meines Verständnisses. An mir liegt es nicht und soll es auch nicht liegen. Wo immer möglich versuche ich mich entschieden dagegen auszusprechen. Sei es durch einfache Ignoranz oder entsprechenden Antworten wie „Ma(h)l keine Zeit.“ oder „Nein, jetzt nicht!“.
Für mich persönliche habe ich entschieden diese weit verbreitete Unsitte nicht als angemessen respektvolle Begrüßung durchgehen zu lassen. Schon gar nicht am frühen Morgen.
In diesem Sinne wünsche ich einen schönen guten Tag.
Edit: Zusammenfassung der bisherigen Antworten:
- Ma(h)l keine Zeit!
- Nein, jetzt nicht!
- Mahl Dir Deine Zeit doch selbst!
- Zeitmahl!
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11 Kommentare
Wenn ich gut drauf bin, sage ich "Mal Dir Deine Zeit doch selbst" - zugegeben, kreativ ist es nicht, aber meistens reicht es aus, um den Mahlzeiter kurz stocken zu lassen. Meistens ignoriere ich diesen Ruf jedoch, schliesslich sitze ich nicht in der Kantine eines Betriebes *grusel*
*seufz*
Dabei gibt es soviele schöne Seiten, auf denen die Smiliey inkl. Codes schon vorbereitet sind und ich muss noch tippen?
Lass und etwas Web 2.0-mössiges erfinden, um das zu umgehen
Ich könnte noch netter, wenn ich hier ein paar äusserst liebreizend grinsende Smileys einbinden könnte *grien*



















Dies spricht mir aus der Seele und musste einfach mal gesagt werden. An die Frage, was man auf den Mittagsgruß "Mahlzeit" denn eigentlich antworten soll, ohne unflätig zu wirken, überlege ich schon seit Jahren..